Die Bahnhofstraße im Ausnahmezustand

Das Straßenfest “Wonderville” verwandelte die Bahnhofstraße in einen bunten Treffpunkt.
Dornbirn Hüpfburg statt Autoverkehr, Tanzfläche statt Fahrbahn und dazwischen bunte Stände verschiedener Vereine und Initiativen: Der obere Teil der Bahnhofstraße zeigte sich bei “Wonderville” einmal von einer ganz anderen Seite. Bei sonnigem Spätsommerwetter wurde die gesperrte Straße zum Schauplatz für Musik, Bewegung, Begegnungen und so manche Überraschung.

Zum zweiten Mal hatten die Caritas Vorarlberg, der WirkRaum Dornbirn und das Stadtmarketing Dornbirn gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern zum Straßenfest eingeladen. Unter dem Motto “Dornbirn feiert bunt” standen das Miteinander und die Vielfalt im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde das dreijährige Bestehen des WirkRaums gefeiert.

Bunte Vielfalt
Wonderville machte seinem Namen alle Ehre und bot auf der Bahnhofstraße wundersame Unterhaltung für Jung und Alt. Die Kinder bastelten unter freiem Himmel, ließen riesige Seifenblasen steigen und Teller kreisen. Beim Tischfußball wurde um jeden Treffer gekämpft, und beim Sumoringen lieferten sich Nachwuchsathleten in wuchtigen Anzügen spektakuläre Duelle.

Auch bei den einzelnen Stationen gab es viel zu entdecken: Die Troststation von Hospiz Vorarlberg etwa setzte sich mit Abschied und Trauer auseinander, das Welthaus Vorarlberg gab einen Vorgeschmack auf die kommende Ausstellung “welt bewegt”, bei der der WirkRaum zur großen Kugelbahn wird. Beim aha lud ein Glücksrad zum Drehen und gleichzeitig zum Austausch ein, und beim Weltladen mussten Gewürze erraten werden.

Auch kulinarisch zeigte sich das Fest vielfältig: Vorarlberger Riebel mit Apfelmus traf auf ukrainischen Borschtsch, dazu kamen weitere internationale Speisen, alkoholfreie Cocktails sowie Popcorn und Zuckerwatte.

Bühne und Tanzfläche
Für Musik und Unterhaltung sorgte eine Bühne mitten im Festgeschehen. Die Stadtkapelle Dornbirn Haselstauden machte den Auftakt, später folgten unter anderem ein Poetry Slam und ein ukrainischer Chor. Die Straße selbst wurde zur Tanzfläche: Die Tanzschule Hieble, das Tanzzentrum Bodensee und die Dance Art School zeigten verschiedene Moves und luden zum Mittanzen ein.

Etwas ruhiger ging es im WirkRaum zu. Dort wartete ein Lesezelt auf die jüngsten Besucher. Lesepatin Inge las mithilfe eines japanischen Tischtheaters, des sogenannten Kamishibai, Geschichten vor.









