Feldkirch feiert Rückkehr in die Landesliga

Nach dem Meistertitel wartet zum Auftakt das Derby gegen Lustenau.
Feldkirch Vier Jahre nach dem Abstieg aus der Landesliga sind Feldkirchs Handballer wieder zurück. Möglich gemacht hat das eine starke vergangene Saison, in der sich die Herrenmannschaft den Meistertitel sicherte. Nun wartet die nächste Herausforderung: Am Samstag um 20 Uhr trifft Feldkirch zum Auftakt vor eigenem Publikum auf den HC Lustenau.
Einen entscheidenden Anteil am Aufstieg hatte Spielertrainer Daniel Malin. Für ihn war die letzte Saison zugleich der Einstieg in die Doppelrolle als Spieler und Trainer. “Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir am Ende den Meistertitel holen, hätte ich wahrscheinlich gelacht”, blickt Malin zurück. Zu Saisonbeginn habe er sogar eher daran gedacht, mit der Mannschaft nicht abzusteigen.
Das änderte sich allerdings schnell. Mit den ersten Erfolgen wuchs das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gegen Saisonende stand Feldkirch konstant auf den vorderen Plätzen – und plötzlich war der Meistertitel das erklärte Ziel. “Jeder hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und wir haben gemeinsam an einem Strang gezogen”, erklärt Malin einen wesentlichen Grund für den Erfolg.
Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit erwies sich auch die Breite des Kaders als Vorteil. Zudem konnten bei Bedarf erfahrene Spieler aus der zweiten Herrenmannschaft aushelfen. Für Malin war es deshalb nicht ein einzelner Faktor, der zum Titel führte, sondern das Zusammenspiel innerhalb des gesamten Teams.
In der Landesliga werden die Karten nun neu gemischt. Feldkirch trifft auf neue Gegner und erwartet ein deutlich ausgeglicheneres Leistungsniveau. Dadurch dürfte die Mehrzahl der Partien enger werden. Gleichzeitig wird die Saison kürzer als im Vorjahr. Das bedeutet aber auch, dass Ausrutscher schwerer wiegen. “Umso wichtiger wird es sein, von Anfang an konzentriert zu sein und unsere Leistung konstant abzurufen”, sagt Malin.
Eine wichtige Rolle sollen auch die jungen Spieler einnehmen. Sie sollen möglichst viel Einsatzzeit bekommen und Schritt für Schritt mehr Verantwortung übernehmen. Zusätzliche Erfahrung können sie in der zweiten Mannschaft sammeln.
Die Vorfreude ist jedenfalls groß: Nach dem Aufstieg wartet auf die Feldkircher eine neue Saison – mit neuen Gegnern, höheren Anforderungen und viel Selbstvertrauen aus dem Meisterjahr. VN-TK