Internationales Eishockey-Flair in der Rheinhalle

VN / 17.09.2026 • 15:10 Uhr
Marlon und Louisa von Rheintal Future freuten sich gegen die vielen verschiedenen U12-Mannschaften zu spielen.
Marlon und Louisa von Rheintal Future freuten sich, gegen die vielen verschiedenen U12-Mannschaften zu spielen. Bernadette von Sontagh

170 Nachwuchsspieler aus drei Ländern beim 4. Sigi-Haberl-Senior-Gedenkturnier.

Lustenau Internationales Flair herrschte am vergangenen Wochenende in der Rheinhalle. Beim bereits vierten Sigi-Haberl-Senior-Gedenkturnier kämpften rund 170 Nachwuchsspieler der U12 aus Österreich, Deutschland und der Schweiz um Tore und Siege. Auch ein Team aus dem italienischen Bellinzona war mit dabei.

Noë (9) und Evan (11) reisten sogar aus Bellinzona zum Internationalen Sigi Haberl Gedenkturnier an.
Noë (9) und Evan (11) reisten sogar aus Bellinzona zum Internationalen Sigi-Haberl-Gedenkturnier an. Bernadette von Sontagh

Im Mittelpunkt des Turniers stand neben dem sportlichen Wettkampf vor allem die Erinnerung an einen Mann, der sich über viele Jahre für den Eishockey-Nachwuchs in Lustenau eingesetzt hatte: Sigi Haberl Senior. “Sigi Haberl Senior hat für den EHC und die Kinder sehr viel geleistet. Er hat Kindergärten und Schulen besucht und dort den Eishockeysport vorgestellt. Viele Kinder sind durch ihn zu diesem Sport gekommen”, erzählte Birgit Dietrich, Nachwuchsleiterin und Vorstandsmitglied des EHC Lustenau sowie Hauptorganisatorin des Turniers. Mit dem Gedenkturnier soll sein Engagement für den Nachwuchs lebendig gehalten werden.

Stadionsprecher Mäz Stadlober (rechts) führte die Teams durch den Tag.
Stadionsprecher Mäz Stadlober (rechts) führte die Teams durch den Tag. Bernadette von Sontagh

Nachwuchs aus drei Ländern

Für internationales Flair sorgten die zahlreichen Gastmannschaften. Neben Teams aus Österreich, Deutschland und der Schweiz war auch eine italienischsprachige Mannschaft aus Bellinzona in der Rheinhalle zu Gast. Für die jungen Sportler war das Turnier auch abseits des Eises eine besondere Erfahrung. Noë, neun Jahre alt, war mit seiner Mannschaft erstmals beim Gedenkturnier dabei. “Wir sind überglücklich, hier zu sein, und sind voller Vorfreude. Bei der letzten Partie hatten wir etwas Pech, aber wir machen das Beste draus”, erzählte der junge Eishockeyspieler.

Zwei Tage lang ritterten die Mannschaften um den Sieg.
Zwei Tage lang ritterten die Mannschaften um den Sieg. Bernadette von Sontagh

Spaß und Teamgeist im Vordergrund

Auch bei den heimischen Nachwuchsspielern war die Freude über das internationale Turnier groß. Louisa Fritz (10) von der Mannschaft Rheintal Future zeigte sich mit dem bisherigen Abschneiden ihres Teams zufrieden. “Bis jetzt haben wir alles gewonnen, lediglich gegen Rapperswil hat es nicht geklappt”, berichtete sie, bevor es für sie bereits wieder zum nächsten Spiel ging. Helm auf und weiter, schließlich blieb zwischen den Partien wenig Zeit. Auch Marlon Tränkle (10) genoss die besondere Atmosphäre und die internationalen Begegnungen auf dem Eis. Für die jungen Spieler stand neben dem sportlichen Ehrgeiz vor allem eines im Mittelpunkt: gemeinsam Eishockey zu spielen, neue Mannschaften kennenzulernen und dabei jede Menge Erfahrung zu sammeln. BVS

Gespannt verfolgten die Mitspieler die Partien.
Gespannt verfolgten die Mitspieler die Partien. Bernadette von Sontagh
Auf der Jagd nach dem Puck ging es schnell her.
Auf der Jagd nach dem Puck ging es schnell her. Bernadette von Sontagh
Rund 170 Kinder aus verschiedensten U12-Mannschaften spielten am Wochenende gegeneinander.
Rund 170 Kinder aus verschiedensten U12-Mannschaften spielten am Wochenende gegeneinander. Bernadette von Sontagh
Die Spieler wurden von den Eltern angefeuert.
Die Spieler wurden von den Eltern angefeuert. Bernadette von Sontagh
Jenny und Agath verköstigten die Kinder am Mittag.
Jenny und Agath verköstigten die Kinder am Mittag. Bernadette von Sontagh
Ein Teil der Rapperswiler Mannschaft.
Ein Teil der Rapperswiler Mannschaft. Bernadette von Sontagh