“Grey’s Anatomy” rast zum Ping-Pong-Sieg

Die Oberschorbacher Ping-Pong-Raser-WM sorgte für ausgelassene Partystimmung.
Dornbirn 32 Mannschaften, eine Raser-Platte, eine Beach-Bar und jede Menge verrückte Kostüme – die 14. Oberschorbach Ping-Pong-Raser-WM ist wieder Geschichte. In der Viehmarkthalle wurde letzten Samstag gerast, gelacht und bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Den Weltmeistertitel holte sich das Team “Grey’s Anatomy”, das die USA vertrat, womit auch das Motto für die Bar im kommenden Jahr bereits feststehen dürfte: USA.

Karibik statt Alpenblick
Heuer sorgte nun Bali für das passende Urlaubsgefühl. Paul Schmidinger und sein Team hatten die Bar passend zum Vorjahressieger Bintang Bali als Strand- und Beach-Bar gestaltet und damit karibisches Flair in die Viehmarkthalle gebracht. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden, und die zuvor gegnerischen Mannschaften feierten gemeinsam mit den Besuchern.

Spongebob stiehlt allen die Show
Sportlich setzte sich “Grey’s Anatomy” vor der “Spaßkasse” durch. Für die Mannschaft rund um “Strunzi” Breuss war es bereits die 14. Teilnahme. Rang drei ging an das Legenden-Team Dynamo Buschenschank von den Marshallinseln, das sich seit vielen Jahren fast schon fix einen Spitzenplatz sichert.

Doch bei der Oberschorbach-WM reicht es bekanntlich nicht, nur schnell mit dem Schläger zu sein. Auch abseits der Platte wird um Ruhm und Ehre gespielt. Die Auszeichnung für das beste Kostüm ging diesmal an Spongebob–Bikini Bottom. Der FC Pongbirn–Südsee holte sich den Titel als bester Fanclub, der von den Zuschauerrängen aus am besten für lautstarke Stimmung sorgte.

Auch an der Bar zeigte sich, dass die Oberschorbach-Familie einen engagierten Nachwuchs hat. Das freute besonders Oberschorbach-Präsident Jürgen Alber. Der Verein muss sich definitiv keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Die Bewirtung übernahmen die jungen Oberschorbächler, die sich ordentlich ins Zeug legten. Auch beim “Fäschta” war die nächste Generation nicht nur mittendrin – spät in der Nacht lag das Geschehen bereits fest in junger Hand.

Auf der Raser-Platte galten erneut eigene Gesetze. Nach jedem Schlag wurde die Seite gewechselt, Tempo und Kondition waren gefragt. Eine Mannschaft bestand aus sechs Spielerinnen und Spielern. Gespielt wurde in Vorrunden und Finaldurchgängen, bis am Ende nur noch zwei um den Titel kämpften. Sandra Singer-Nagel vom erstmals angetretenen Imperium Lingenau brachte es schon bei der Auslosung vergangene Woche auf den Punkt: “Tischtennis muss man zwar nicht unbedingt können, aber bei der Oberschorbach Ping Pong WM herrschen sowieso andere Gesetze.” Hier zählte also nicht nur Ballgefühl.

Party bis zum Morgen
Diese Gesetze gelten offenbar auch für die Uhrzeit. Denn nachdem der letzte Ball gespielt war, war noch lange nicht Schluss – und die Afterparty wie gewohnt auch pokalverdächtig. Die zuvor konkurrierenden Teams feierten ausgelassen gemeinsam mit den Besuchern. Aus Gegnern wurden Partygäste, aus der Viehmarkthalle eine kleine Weltreise und aus einer Tischtennisplatte einmal mehr der Mittelpunkt einer ziemlich verrückten Nacht. CTH



