Mit Mut und Teamgeist ins neue Pfadijahr

Heimat / 21.09.2026 • 13:23 Uhr
Megaspektakel zum Auftakt im Pfadijahr in Rankweil.
Megaspektakel zum Auftakt im Pfadijahr in Rankweil. Thomas Knobel

Rund 300 Kinder und Jugendliche wechselten bei der Rankweiler Pfadfindergruppe in die nächste Altersstufe.

Rankweil Wenn in Rankweil das neue Pfadijahr beginnt, ist das alles andere als eine stille Angelegenheit. Jüngst versammelten sich fast 300 Kinder und Jugendliche der Pfadfindergruppe Rankweil beim Pfadfinderheim, um gemeinsam in die kommenden Monate zu starten. Begleitet von Eltern, Freunden und strahlendem Sonnenschein wurde die traditionelle Überstellung einmal mehr zum großen Gemeinschaftserlebnis.

Mutprobe für die neuen Mitglieder.
Mutprobe für die neuen Mitglieder. Thomas Knobel

Im Mittelpunkt standen jene Kinder und Jugendlichen, die in die nächste Altersstufe wechselten. Für die neuen Mitglieder begann das Pfadijahr mit einer altersgerecht gestalteten Mutprobe. Hindernisse, Rutschbahn, bunte Reifen und weitere Herausforderungen verlangten Geschicklichkeit, Mut und manchmal auch ein wenig Überwindung. Bei den jüngeren Gruppen stand vor allem das spielerische Kennenlernen im Vordergrund, während auf die älteren Pfadis zusätzliche Aufgaben warteten.

Hinter dem Spektakel steckt aber ein ernster Gedanke. “Unser Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, wie man die Natur schützt, Verantwortung übernimmt und sich traut, die eigene Meinung zu äußern”, erklärt Gruppenleiterin Conny Domig-Ströhle. Bei den Pfadfindern gehe es deshalb um weit mehr als Knoten, Kompass und Abenteuer. Zusammenhalt, Eigeninitiative und Respekt gehörten ebenso zu den Grundwerten.

Nicole Mayer (r.) mit Conny Domig-Ströhle (l.) bei der Begrüßung.
Nicole Mayer (r.) mit Conny Domig-Ströhle (l.) bei der Begrüßung. Thomas Knobel

Gerade darin sehen die Verantwortlichen rund um Obfrau Nicole Mayer die Bedeutung der Pfadfinderarbeit. Der Pfadfindergedanke sei aktueller denn je, betont Domig-Ströhle. “Wir wollen junge Menschen dabei unterstützen, verantwortungsbewusste Erwachsene zu werden.” Die Kinder und Jugendlichen sollen dabei nicht nur gemeinsam etwas erleben, sondern Schritt für Schritt lernen, Verantwortung für sich selbst, für andere und für ihre Umwelt zu übernehmen.

Hunderte Mitglieder der Pfadi Rankweil erlebten einen Auftakt mit Traumwetter.
Hunderte Mitglieder der Pfadi Rankweil erlebten einen Auftakt mit Traumwetter. Thomas Knobel

Für die Pfadi Rankweil ist die Überstellung weit mehr als ein symbolischer Gruppenwechsel. Sie ist der gemeinsame Auftakt für ein neues Jahr voller Heimstunden, Ausflüge, Lager und gemeinsamer Erlebnisse. Mit 41 Leiterinnen und mehr als 300 betreuten Kindern und Jugendlichen gehört die Gruppe zu den größten Pfadfindergruppen im Land.

Auch wenn das Grundprinzip jedes Jahr ähnlich bleibt, hat der Auftakt in Rankweil seine eigene Dynamik. Der Start ins neue Pfadijahr ist damit traditionell – und trotzdem jedes Mal ein Spektakel für sich. VN-TK