Bregenzer Biofest bot große Vielfalt an Bioprodukten

Bioprodukte und reizvolles Rahmenprogramm beim Biofest vor dem Bregenzer Festspielhaus.
Bregenz “Unsere Biobäuerinnen und Biobauern sichern unsere Lebensmittel, aber auch die Kulturlandschaft und engagieren sich in vielen Bereichen”, würdigte Manuel Kirisits-Steinparzer die Beiträge der Bio-Landwirtschaft zur Lebensqualität beim jüngsten Biofest auf dem “Platz der Wiener Symphoniker”. Die von Bio Austria Vorarlberg und Bio Austria getragene Veranstaltung zeigte die große Bandbreite, die es hierzulande in puncto Bioprodukte gibt: An einem Teil der Stände boten die Bio-Bauern Sulzberg, der Biohof Hilkater, der auf “umweltbewussten, klimafreundlichen und nachhaltigen Ackerbau” setzende “Gertruds Garten”, Helds Bergbauernhof, der Hummelhof oder die Maruler Biosennerei einen Teil ihrer Erzeugnisse an.

An weiteren Ständen waren TWIGO Sun Fruits mit ihren mit einem speziellen Verfahren getrockneten Bio-Ananas, die Bio-Gourmet-Manufaktur “Sabine und Xaver” oder der Reinigungsmittelhersteller “Uni Sapon” vertreten.

Am Stand des Felsenhofs aus Sulzberg gab es Softeis sowie die von Raimund Bereuter mit Hilfe von Josef Peter Stöckler und einer Maschine zubereiteten Kässpätzle. Mit ihren Beratungsangeboten vertreten waren Bio Vorarlberg, der “Verein fair handeln Bregenz” (Weltladen), der gemeinnützige Verein “Weiter Wohnen”, “Urlaub am Bauernhof” oder die Rankweiler Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft “Foodcoop KOST.bar”. Speziell für Besucher aus der Gastronomie vermittelte ein Team des Lustenauer “Gasthof Krönele”, wie man aus Produkten aus Vorarlberger Hofläden einfache und leckere Speisen zubereiten kann.

Auch Kooperationen fanden die Besucherinnen und Besucher vor. Die Imkerei Alpenhonig beteiligte sich am Programmpunkt “Käse trifft Honig”, während Patricia und Matthias Vodenac vom Bregenzer Bioweinhandel “Weinzeit” sich an “Wein & Dine” beteiligten. Sie schenkten Grünen Veltliner vom Wagram, Riesling aus dem Weinviertel, Prosecco, “den schönen roten Bordeaux von Joel Duffau” aus. Jedes Jahr lassen die Geschwister vom Weingut Fritsch für sich ein Fass mit einer eigenen Edition abfüllen.

“Ich habe mir den Bon fürs Bio-Grillhennele schon geholt”, berichtete Bgm. Michael Ritsch bei seinen Ausführungen, in deren Verlauf er sich wünschte, dass die Anbieter “mit leeren Autos wieder heimfahren”. Neben anderem Gegrilltem fanden die “Spallenadler” des Götzner “Spallenhofs” großen Absatz. Ein Bio-Gemüsecurry und Informationen über weitere Angebote gab es am Stand von SAYU (Sarah Ayurveda).

Für Livemusik sorgte die Formation “Die Zitternden Lippen”, neben einem abwechslungsreichen Kinderprogramm gab es für Jung und Alt die Möglichkeit zum Seifensieden bei Tanja Moser. Bei zwei Modeschauen ließen die beiden in der Feldkircher Neustadt unter einem Dach zu findenden, auf modische Kleidung aus Naturprodukten spezialisierten Geschäfte “Kleidergrün” von Franziska Wolf und “Yamari” (Kindermode) von Katharina Feurstein von jungen und ganz jungen Models Wintermode zeigen. ame











