Nachwuchs gibt auf der Dornbirner Motocross-Strecke Gas

Der MCC Dornbirn lud zum gemeinsamen Fahren und gemütlichen Beisammensein.
Dornbirn Immer zur vollen Stunde dürfen die jüngsten Motocross-Fahrer vom Motocross-Club Dornbirn (MCC) auf die Strecke. Noch stehen sie am Rand, dann geht es los: Gas aufdrehen und hinein ins hügelige Gelände. Auf der 1700 Meter langen Rennstrecke vom MCC Dornbirn geht es über sandigen und lehmigen Boden, bergauf und bergab. Die zahlreichen Hügel laden zum Springen ein, für die jungen Fahrer ein besonderes Gefühl. Das bestätigen auch Emil de Chiara (11) und Ellie Heidegger (9). “Das Schönste ist, wenn man mit der Maschine durch die Luft fliegt”, sagt Ellie. Beide gehören zu den rund 170 Motocrosserinnen und Motocrossern des MCC Dornbirn. Am Samstag stand beim Verein das gemeinsame Fahren auf dem Programm. Anschließend trafen sich die Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein und Grillen.

Training für Groß und Klein
Auf der Motocross-Strecke im Bereich Möcklebur wird regelmäßig trainiert. Jeden Dienstag- und Donnerstagabend sind die Erwachsenen an der Reihe, mittwochs gehört die Strecke den Kindern. Am Samstag kommen schließlich alle zusammen und gehen ihrer sportlichen Leidenschaft nach.

Auch Motorradhändler Martin Bechter aus Egg war beim gemeinsamen Training vergangenes Wochenende dabei und brachte Motocross-Maschinen zum Testen mit. “Die Fahrer können heute entweder frei fahren oder werden gecoacht, wie sie ihre Fahrtechnik verbessern”, erklärte Obmann Andreas Fritz, der den regen Betrieb auf dem Gelände beobachtete.

Nachwuchs stark vertreten
Die Mitgliederzahlen steigen sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern leicht an. Für den Motocross-Sport brauche es vor allem Ehrgeiz und Motivation, wie der Obmann und Jugendtrainer erklärt. Besonders freut ihn, dass der Nachwuchs im Verein stark vertreten ist. Einer davon ist der elfjährige Emil de Chiara. Er sitzt bereits seit seinem vierten Lebensjahr auf einer Motocross-Maschine. Mittlerweile weiß er genau, worauf es ankommt: “Man muss einfach darauf achten, dass die Technik passt. Dann klappt es automatisch mit der Geschwindigkeit.” Dass er seine Technik beherrscht, zeigt Emil gleich auf der Strecke. Runde für Runde fährt er über die Hügel, legt sich in die Kurven, gibt Gas und nimmt die Schanzen, eine nach der anderen. Dahinter steckt viel Training und ein großer Traum: “Ich möchte irgendwann einmal gerne bei einer WM mitfahren und dann auf dem Podest stehen.”

Auch seine neunjährige Vereinskollegin Ellie Heidegger hat ein klares Ziel. Sie möchte ebenfalls eines Tages bei einer Weltmeisterschaft antreten. Bis dahin genießt sie das unglaubliche Gefühl auf der Motocross-Maschine. Besonders liebt sie den Moment, wenn sie abhebt und durch die Luft gleitet. Hoch genug kann es für sie gar nicht sein.
Die Begeisterung für den Sport verbindet die beiden mit den rund 170 Mitgliedern des MCC Dornbirn. Am Ende des Tages durften sie alle noch unter einer Limbo-Stange durchfahren, ein Highlight für die vielen motocross-begeisterten Mitglieder des MCC Dornbirn. BVS








