Schon einen Monat früher im Halloweenfieber: Diese Hohenemser Gärten sorgen für Aufsehen

VN / 30.09.2026 • 15:52 Uhr
Schon einen Monat früher im Halloweenfieber: Diese Hohenemser Gärten sorgen für Aufsehen
Markus und Daniela Ungerank sowie Christina und Patrick Maier (v. l. n. r.) dekorieren ihre Gärten leidenschaftlich gern, wohnen aber nur zufällig nebeneinander. Philipp Steurer

Halloween ist noch Wochen entfernt. Warum diese zwei Familien schon jetzt aufwendig dekoriert haben.

Hohenems Zwei nebeneinanderliegenden Gärten in Hohenems sorgen bei Passanten für Staunen: Manche beginnen zu schmunzeln und machen Fotos, andere bleiben sogar mit dem Auto stehen und filmen. Denn schon einen Monat vor Halloween am 31. Oktober gibt es hier unzählige Spinnen, Skelette und andere Gruselfiguren zu sehen. Es sind zwei Gärten und eine Leidenschaft – die beiden Paare Daniela und Markus Ungerank sowie Christina und Patrick Maier wohnen allerdings nur zufällig nebeneinander.

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Links wohnt Familie Ungerank und rechts Familie Maier. VN

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Große Attraktion

Schon Anfang des Jahres beginnen die beiden Familien, sich mit dem Thema Halloween zu befassen. Zwischen Mitte und Ende September starten sie mit den ersten Dekorationen. “Es dauert, bis man das alles aufgestellt hat. Außerdem wäre es schade, das Ganze nur für eine kurze Zeit genießen zu können”, erklärt Daniela Ungerank (47).

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Markus und Daniela Ungerank auf ihrem Garagendach. VN

Während die frühe und umfangreiche Halloweendekoration bei den umliegenden Nachbarn gut ankomme, gäbe es abseits davon vereinzelt kritische Stimmen. “Aber es ist unser Privatgrundstück. Und die meisten reagieren sehr positiv. Vor allem die Kinder”, betont Christina Maier. “Manche Figuren haben Bewegungsmelder, sodass die Kinder gern davor stehen bleiben und damit spielen”, erzählt die 38-Jährige schmunzelnd.

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Christina und Patrick Maier auf ihrem Balkon.Philipp Steurer

Aktuell sind rund zwei Drittel der Gesamtdekoration aufgebaut. Patrick Maier (40) wird zum Beispiel noch etwas am Dach montieren. Doch schon jetzt bleiben viele Menschen interessiert stehen. “Manche legen sogar den Rückwärtsgang ein, um nochmals genauer zu schauen”, schildert Markus Ungerank (38). Die vier Halloweenbegeisterten freuen sich, durch ihre Attraktion mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

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Der Eingang von Familie Ungerank. VN
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Familie Maier sperrt ihren Garten mit einer Kette ab, da es schon öfter vorgekommen ist, dass besonders neugierige Passanten das Grundstück betraten.VN

Zu Halloween selbst werden beide Familien jeweils eine private Party veranstalten. Jedoch versammeln sich vor den Gärten auch Schaulustige, um das Spektakel zu betrachten und sich Süßigkeiten zu holen. “Vergangenes Jahr waren so viele Menschen hier, dass man mit dem Auto gar nicht mehr durchfahren konnte”, erinnert sich Daniela Ungerank. “Manche wollten uns Geld geben, was wir aber nicht annehmen”, ergänzt ihr Mann.

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Viele Passanten bleiben stehen, um sich die vielen Details anzusehen.VN

Hintergründe

Familie Maier begann mit der Halloweendekoration vor Jahren wegen ihrer Tochter. “Ihre Freunde haben sich jedes Jahr auf die Party gefreut, und irgendwie ist es dann einfach immer mehr geworden”, sagt Christina Maier. Als die Familie vor drei Jahren in das jetzige Haus zog, stand ihr plötzlich auch mehr Platz zum Entfalten zur Verfügung.

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Das Dekorationsstück mit dem Skelett im grünen Fass haben die beiden selbst gemacht. VN

Daniela und Markus Ungerank wohnen seit zehn Jahren in der Kaiser-Josef-Straße und begannen bald darauf, ihren Garten in eine Halloween-Kulisse zu verwandeln. Beide schauen gern Horrorfilme und interessieren sich besonders dafür, wie diese entstehen. Zum Beispiel sind sie von der kreativen Arbeit der Maskenbildner fasziniert.

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Auch Daniela und Markus Ungerank basteln manche Dekorationsgegenstände selbst, wie zum Beispiel dieses Skelett.VN

Wie viel die zwei Familien jedes Jahr für Halloween ausgeben? “Das möchten wir selbst nicht wissen”, scherzt Markus Ungerank. Sie haben jedenfalls schon so viele Dekorationsgegenstände, dass ihre Dachböden damit gefüllt sind. “Wir haben sogar zusätzlich noch ein extra Lager.” Denn auch zu Weihnachten wird viel Zeit, Geld und Energie investiert, um die Gärten aufwendig zu schmücken.

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