Bewegung ohne Grenzen im Olympiazentrum

In Dornbirn brachte die #BeActive Night Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Dornbirn Kürzlich fand im Olympiazentrum Dornbirn erstmals die #BeActive Night statt. Im Rahmen der Europäischen Woche des Sports lud der Vorarlberger Behindertensportverband (VBSV) Menschen jeden Alters ein, Bewegung auf unterschiedliche Weise zu erleben. Unterstützt wurde der Verband vom SV Caps Vorarlberg und vom Rollstuhlclub Vorarlberg.
Rund 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Die Gruppe war bunt gemischt: Menschen mit und ohne Behinderung, Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen zusammen. Im Mittelpunkt standen das Ausprobieren und der Spaß an der Bewegung.

Gemeinsam ausprobieren
Auf dem Programm standen Tischtennis, Polybat, Boccia, ein Rollstuhlparcours und eine Bewegungsstation. Gerade der Perspektivenwechsel machte für viele den Reiz des Abends aus. Wer sonst auf zwei Beinen unterwegs ist, konnte im Sportrollstuhl Platz nehmen und erfahren, wie sich Bewegung aus dieser Sicht anfühlt.

Für eine spontane Begegnung sorgte eine Gruppe von Volleyballerinnen und Volleyballern, die gerade eine Trainingswoche im Olympiazentrum absolvierte. Sie wechselten vom Volleyballfeld in die Sportrollstühle und versuchten sich am Rollstuhlbasketball. Dabei zeigte sich schnell, dass es einiges an Übung verlangt, gleichzeitig den Rollstuhl zu steuern, den Ball zu kontrollieren und auf den Korb zu zielen. Der Spaß am Ausprobieren blieb dennoch nicht auf der Strecke.

Auch beim Boccia ging es generationenübergreifend zur Sache. “Die Sportart eignet sich für unterschiedliche Altersgruppen und bietet damit eine gute Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu sein”, erklärte Birgit Schellander (Landesmanagerin VBSV). Beim Polybat und Tischtennis waren Geschicklichkeit und Reaktion gefragt.

Inklusion durch Bewegung
Besonders wichtig war dem VBSV die Begegnung. Menschen mit und ohne Behinderung sollten nicht nebeneinander, sondern miteinander aktiv sein. Beim gemeinsamen Spielen, Lachen und gegenseitigen Unterstützen wurde Inklusion ganz selbstverständlich erlebbar. “Die erste #BeActive Night zeigte, wie unkompliziert Begegnung durch Sport entstehen kann. Der Abend stand damit für mehr Bewegung und Teilhabe”, zeigte sich Schellander begeistert. CTH