Ein ungewöhnliches Konzept für die Mühlgasse 5: „Es darf und soll wachsen“

VN / 01.10.2026 • 09:12 Uhr
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Ab dem 1. Oktober hat das Tourismusbüro offiziell am neuen Standort geöffnet. Schon vorab machten sich Politiker und Talschaftsvertreter ein Bild von dem Concept Store: die Gastgeber Jennifer und Simon Bitsche von Bitsche Optik mit Stadtrat Andreas Fritz-Wachter (l.) und Bürgermeister Simon Tschann (4. v. l.) mit Wiebke Meyer von der Alpenregion Bludenz (5. v. l) und den Talschaftsvertretern Barbara Mathies (Klostertal), Stefan Nigsch (Großes Walsertal) und Thessa Welte (Brandnertal). Bilder: VN/JUN

Das klassische Tourismusbüro in der Rathausgasse hat ausgedient. Warum die Alpenregion Bludenz nun auf ein gemeinsames Konzept mit Bitsche Optik setzt.

Bludenz Das Tourismusbüro der Alpenregion Bludenz ist in den Hingucker Homme gezogen. Künftig teilen sich beide Unternehmen das Geschäftslokal in der Mühlgasse 5.

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Wiebke Meyer und Jennifer Bitsche kennen sich schon lange. Bei einem Gespräch entstand die Idee eines gemeinsamen Concept Stores.
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Der Innenhof war vor 50 Jahren noch ein Pool.
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Vertreter aus allen Talschaften der Alpenregion Bludenz kamen zur Präsentation des neuen Tourismusbüros.

Die Kooperation zwischen der Alpenregion Bludenz und Bitsche Optik würde man nicht erwarten, meint Jennifer Bitsche im Innenhof des Concept Stores. „Wir öffnen unser Konzept mit regionalen Produkten aus allen Tälern“, sagt sie. So ist der Hingucker Homme nicht mehr nur für Männer interessant, sondern für alle.

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Auch Bürgermeister Simon Tschann freut sich über die Kooperation. Man könne noch viel erwarten.
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Simon Bitsche, Wiebke Meyer, Jennifer Bitsche, Simon Tschann und Andreas Fritz-Wachter (v.l.)
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Das Geschäft ist größer, als es von außen den Anschein macht.
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Produkte aus den Tälern werden hier präsentiert und können gekauft werden.

Wiebke Meyer, Geschäftsführerin der Alpenregion Bludenz, berichtet von der Neupositionierung. Das klassische Tourismusbüro in der Rathausgasse wird in diesem Zuge aufgegeben. „Bludenz ist Treffpunkt der Region und Ausgangspunkt in die Region“, sagt Meyer. Als Jennifer Bitsche und Wiebke Meyer ins Gespräch kamen, entstand die Idee eines gemeinsamen Concept Stores, der künftig „Mühlgasse 5“ heißen wird. „Wir wollen die Talschaften präsent machen“, sagt Meyer. Das Konzept ist noch nicht vollständig ausgearbeitet. „Es darf und soll wachsen.“ Mindestens zwei Aussteller pro Tal sind im Laden mit ihren Produkten vertreten. „Wir sind offen für weitere regionale Partner“, sagt Bitsche, aber auch für neue Geschäftsideen, ergänzt Meyer.

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Der Innenhof wird für Veranstaltungen genutzt.
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Auch Workshops werden im Hingucker abgehalten.
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Das Konzept ist noch nicht fertig durchdacht und darf noch wachsen.
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Künftig wird das Geschäft “Mühlgasse 5” heißen.

Der Innenhof soll weiterhin für Events und Workshops genutzt werden. „Wir haben hier eine Vielfalt an Möglichkeiten“, sagt Bitsche. Bürgermeister und Alpenregion-Vorsitzender Simon Tschann ist überzeugt: „Da kann noch viel entstehen.“

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Neben Mode und Brillen stehen auch regionale Produkte zum Verkauf.
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Hier finden sich Produkte aus dem Großen Walsertal.
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Das Tourismusbüro ist nicht vom Hingucker-Store getrennt. Die erste Etage könnte eventuell als Backoffice-Bereich mitgenutzt werden.

Eine Erleichterung für alle

Vor allem für das Tourismusbüro sei der Umzug eine Erleichterung. „Das gibt uns Flexibilität bei Krankenständen und Urlauben“, erklärt Wiebke Meyer. Denn das alte Tourismusbüro war nur mit einer Person besetzt. Wenn diese Urlaub hatte oder krank war, musste immer jemand vom Hauptbüro in der Mutterstraße aushelfen. Dessen Arbeit blieb dann liegen. Selbst für den Toilettengang musste die Mitarbeiterin das Tourismusbüro zusperren, weil sich die Toilette im gegenüberliegenden Musikschulgebäude im ersten Obergeschoss befindet. Auch die fehlenden Lagerflächen und die Stufen im Eingangsbereich seien ein Manko gewesen. Hier beim Hingucker habe man nun „einen ansprechenden Arbeitsplatz“ und es sei immer jemand vor Ort. Die Mitarbeiterinnen des Hinguckers, Christine Dona und Barbara Gstöhl, werden in Sachen Tourismusangebote der Alpenregion geschult.

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Die Kerzen und Dekoration stammen von Nadine Kessler mit ihrer Manufaktur “Naturwerk”.
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Der Empfangsbereich ist bereits touristisch angehaucht.
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Die Tassen stammen aus dem Walsertal.
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Christine Dona macht Kaffee, den jeder Gast bekommen kann.
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Die beiden Frauen haben mit dem neuen Concept Store etwas Neues in Bludenz geschaffen.
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Auch Sitzgelegenheiten befinden sich im Hingucker.
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Das Geschäftslokal ist zentral in der Bludenzer Innenstadt gelegen.