Faszination der Fotokunst im Festspielhaus

Am 5. Oktober zeigt Chris Hinterobermaier die besten Fotos aus über 150.000 Einreichungen.
Bregenz Nach der Sommerpause startet der Cameraclub Sparkasse Bregenz wieder voll durch. Es wird ein spezielles Vereinsjahr, denn der Cameraclub feiert sein 50-Jahr-Jubiläum und bereitet sich auf die Jubiläumsveranstaltung vor, die vom 16. bis 18. Oktober stattfindet.
Gleichsam als Ouvertüre dazu kommt schon am Montag, 5. Oktober, Chris Hinterobermaier mit einem außergewöhnlichen Fotokunstwettbewerb ins Festspielhaus und zeigt in zwei Präsentationen um 17 und 19.15 Uhr die besten Fotos der Welt.

1992 hat Hinterobermaier mit seiner Fotoforum-Gesellschaft in Linz den Triererberg Super Circuit ins Leben gerufen, der sich ungeahnt entwickelte: „Heute können wir jedes Jahr aus mehr als 150.000 Einreichungen aus mehr als 100 Ländern der Welt auswählen“, umreißt Hinterobermaier den internationalen Stellenwettbewerb seines Projekts, das als weltgrößter Fotokunstwettbewerb gilt.
Cameraclub mischt mit
„Mitmachen können alle, die meinen, ihre Bilder wären gut genug“, so Hinterobermaier: „Hobbyfotografen und Pirelli-Kalender Matadore, Amateure ebenso wie Profis und Künstler, neben Weltstars der Fotografie wie Howard Schatz oder Jerry Uelsmann ist auch Österreichs Fotoelite stets hervorragend repräsentiert – auch der Cameraclub Bregenz, der schon mehrfach Preise erreichen konnte.“

Club-Urgestein Wilfried Schneider – schon 47 Jahre Mitglied – ergänzt stolz, dass in den Jahren 2013 bis 2021 viermal die Goldmedaille in der Vereinswertung nach Bregenz geholt wurde und auch in der Kategorie ‚Austrian Club Championship‘ ebenfalls viermal eine Top-Platzierung unter den besten 30 stand. Und dies ist auch ein maßgeblicher Grund, dass die Show, die in vielen Städten gezeigt wird, auch im Festspielhaus zu sehen ist. Bregenz ist dabei in bester Gesellschaft, denn Hinterobermaier erwähnt stolz, dass er u. a. auch schon in den USA, in China, Qatar, in der Ukraine, in England, Deutschland, Italien oder Griechenland zu Gast war. „Fotokunst wird international verstanden, ob in New York oder Kiew, in Berlin, Doha oder Bregenz: sie ist ein Medium, das weder kulturelle und sprachliche Barrieren kennt. Ein Esperanto aus Bildern, Emotionen und besonderen Momenten.“ STP