Der Kampfgeist der Viktoria blieb unbelohnt

Die Bodenseestädter mussten sich dem FC Koblach mit 1:2 geschlagen geben.
Bregenz Die Vorzeichen waren für den FC Viktoria Bregenz denkbar ungünstig. Die Hausherren, bei denen Trainer Stefan Maccani aufgrund einer Sperre von Orhan Cil an der Linie vertreten wurde, hatten drei Partien hintereinander verloren und lagen in der Vorarlbergliga auf dem vorletzten Platz. Die Gegner aus Koblach kamen hingegen als Tabellenführer an den Bodensee und begannen stark. Viktoria-Keeper Dominik Meinrad wurde gleich zu Beginn mehrfach geprüft, hielt seine Farben jedoch vorerst schadlos. Auf der Gegenseite zeigten sich hingegen die Bregenzer als Meister der Effizienz und erzielten aus der ersten Möglichkeit den ersten Treffer der Partie. Im Anschluss an einen Freistoß stieg Kai Peissl am höchsten und nickte zum 1:0 ein (19.). Die spielfreudigen Gäste reagierten darauf erneut mit rollenden Angriffen, Zählbares blieb jedoch vorerst aus. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Alessandro Greco sogar das 2:0 auf dem Fuß.
Verdienter Ausgleich
Nach der Pause war es dann allerdings so weit, und die Angriffsbestrebungen der Koblacher wurden unter tatkräftiger Mithilfe von Viktorias Hintermannschaft belohnt. Maximilian Seger glückte der verdiente Ausgleichstreffer (49.). In der Folge bäumten sich die Gastgeber zwar nochmals auf, jedoch ohne Erfolg. Die Schlussphase gehörte dann wieder dem Team von Trainer Rainer Spiegel, das schlussendlich auch das bessere Ende für sich hatte. Nach einem Gestocher vor dem Tor drückte Werley Pacheco de Oliveira den Ball zum 1:2-Sieg über die Linie (79). SIHA