Erntedankfest in Buch: Trockenheit zeigt den Wert der Naturgaben

Kleingemeinde feierte Erntedank mit Tradition und nachdenklichen Tönen.
Buch Der Herbst zeigte sich am vergangenen Sonntag von seiner besten Seite. Mussten sich die Gäste am Morgen bei noch kühlen Temperaturen warm anziehen, war wenige Stunden später bei strahlendem Sonnenschein sogar T-Shirt-Wetter angesagt. Beste Voraussetzungen für das traditionelle Fest, das einmal mehr Groß und Klein zusammenführte. Im Mittelpunkt stand zunächst der Gottesdienst, bei dem Dekan Pfarrer Marius Dumea die mitgebrachten Gaben segnete. Die lange Trockenperiode nahm der Seelsorger zum Anlass, in seiner Predigt daran zu erinnern, dass eine gute Ernte keineswegs selbstverständlich ist. Dankbarkeit bedeute auch, den Wert jener Dinge wieder bewusster wahrzunehmen, die im Alltag oftmals als selbstverständlich gelten. Gerade Wasser sei dafür ein eindrückliches Beispiel. Nach dem kirchlichen Teil verlagerte sich das Geschehen auf den Dorfplatz.

Für alle Generationen
Der Obst- und Gartenbauverein Buch hatte dort gemeinsam mit den Ortsbäuerinnen zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Letztere rührten dabei bereits die Werbetrommel für ihren nächsten gesellschaftlichen Höhepunkt: den Trachtenball am 24. Oktober im Gemeindesaal. Von Seiten des OGV zeigte sich Martin Bereuter über die vielen Kinder und Erntedankkörbe angetan. “Die Fortführung der Tradition, gerade mit den Kleinsten, ist für alle Generationen von Bedeutung”, resümierte der Obmann, selbst Bewirtschafter und Direktvermarkter eines Gemüseackers in der Berggemeinde. Für Stimmung sorgte mit der “Päckle-Peter-Musig” eine Formation – erstmals im neuen Outfit – gewissermaßen aus den eigenen Reihen. MST









