Zwei SoWi-Fachpreise für Bezauer Schule

Für fünf Absolventinnen gab es jetzt auch noch Preise von der Innsbrucker Universität.
Bezau, Innsbruck Die wohlverdienten Ferien nach der Matura haben sie genossen, inzwischen ist auch der Start in einen neuen Lebensabschnitt – Studium oder Beruf – erfolgt. Fünf Absolventinnen der Bezauer Wirtschaftsschulen wurden jetzt noch einmal von ihrer Schulzeit eingeholt: Es gab einen “Bonus” für ihre Diplomarbeiten, denn die Uni Innsbruck belohnte das Quintett mit zwei Fachpreisen, die mit 600 bzw. 200 Euro dotiert waren.
Motivation zum Schulstart
Für Direktor Mario Hammerer und sein Team – allen voran Florian Moser, Raquel und Bernhard Alvarez Sanchez, die die erfolgreichen Maturantinnen betreuten – ist dies zum Start des neuen Schuljahres ein Motivationsschub für die Diplomarbeiten der Maturantinnen und Maturanten im Schuljahr 2026/27, an denen bereits intensiv gearbeitet wird. Mario Hammerer: “Die Auszeichnung der Universität Innsbruck ist besonders motivierend, weil damit bestätigt wird, dass unsere Jugend studierfähig ist und meine Kolleginnen und Kollegen sehr gute Arbeit machen. Ich bin schon sehr stolz auf alle Beteiligten.”
Preise in zwei Kategorien
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Bezauer Schule seit Jahren den Wettbewerb dominiert: Im Jahr 2023 gab es den ersten Preis für Veronika Dragaschnig, Luisa Felder und Ida Meusburger für ihre Arbeit “Karriere mit Lehre – Evaluierung des Lehrimages im Bregenzerwald”. 2024 räumten die Bregenzerwälder gleich alle drei Preise ab: Larissa Minoggio, Elias Willam und Tobias Bitschnau setzten sich mit “Fassadenintegrierte Photovoltaik (BIPV). Ungenutztes Potenzial?!” vor Elena Feurstein und Mona Greussing mit ihrer Arbeit “Zurück zur Natur – wie können Heilkräuter heute verwendet werden?” und Julian Hefel mit “Der Kürbiskernöl-Presskuchen – Restprodukt oder Superfood?” durch. Lena Frick, Johanna Rhomberg, Anabel Scheiderbauer und Selina Stangl holten 2025 mit “Genussreste – Bewusstseinsbildung über Lebensmittelverschwendung & Vollverwertung von Obst und Gemüse” den ersten Preis ab, Rosalie Eberle und Lea Frahm sicherten sich mit “Familienfreundlichkeit im Personalwesen – Humanisierung und Betriebskindergärten als Schlüssel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf” den zweiten Platz. In der Kategorie Volkswirtschaft und Statistik waren Hannah Künzler und Paula Übelher mit “Come together z’Büzo – ein Konzept für ‚s’Café‘ in Bizau” erfolgreich, mit einem dritten Preis für “Cybersecurity – Aufklärung in der Bildung” rundeten Katharina Heim und Elena Manser die stolze Bilanz der Bezauer Schule ab.
Die SOWI-Fachpreise der Universität Innsbruck zeichnen jährlich die drei besten schulischen Abschlussarbeiten in den Bereichen Betriebswirtschaft sowie Volkswirtschaft & Statistik aus.

Heuer schlossen Annika Steurer, Ella Marie Dür und Eva Madlener mit “Brainola – Das Superfood Müsli” (Fokus auf Produktentwicklung, regionale Tradition und Marketing) nahtlos an diese Erfolgsserie an. Brainola – ein gesundes, zuckerfreies und nährstoffreiches gebackenes Müsli, das speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen im Schulalltag ausgerichtet ist – wurde gemeinsam mit den Partnerbetrieben Mühle Rupp und der Schulkantine Cooking Ninja entwickelt. Lisa Fröwis und Elena Berlinger steuerten mit “Sig modern interpretiert – Ein Versuch, die Wälder Schokolade aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken” den dritten Platz bei. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Neuinterpretation der traditionellen Bregenzerwälder Spezialität Sig in Form einer gefüllten Schokoladenpraline. STP


