Auswärtsschwäche prolongiert: Bregenz verliert in Wels

Sport / 10.10.2026 • 17:21 Uhr
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Kein Durchkommen: Atsushi Zaizen und Co. fanden in Wels keine Lösungen. GEPA

SW Bregenz wartet weiter auf einen Auswärtssieg. Gegen FC Hertha Wels setzt es ein 0:1.

Wels SW Bregenz spielte nach der XXL-Länderspielpause gegen die Serie: Bislang war man auswärts ohne Sieg geblieben. Gegner FC Hertha Wels – bislang nur mit Heimniederlagen – kämpfte ebenfalls gegen den Trend. Zudem hatten die Oberösterreicher noch vor der Ligapause Trainer Christian Heinle freigestellt, sich vom Vorstandsvorsitzenden Peter Huliak getrennt und eine Anwalts- sowie eine Steuerberatungskanzlei zur Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit beauftragt. Kurzum: Beim Bregenzer Gegner rumort es gewaltig. Nur: Bregenz konnte das nicht für sich nutzen, durch eine 0:1-Niederlage bleibt man der Auswärtsschwäche treu.

Der bisherige Co-Trainer Markus Lackner durfte beim Gastgeber als Interimscoach ran, mit Manuel Thurnwald und Stefan Haudum bot er zwei Ex-Altacher in der Startformation auf, Christopher Wernitznig brachte zudem die Erfahrung von 422 Bundesligaspielen auf den Platz. Bregenz-Trainer Martin Brenner hingegen verhalf Influencer Dredon Kelly zum Startelfdebüt, Lars Nussbaumer rutschte wieder in die erste Elf.

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Zäher Kampf: Das Spiel war kein wirkliches Spektakel. GEPA

In den Anfangsminuten dominierten Zweikämpfe das Geschehen, einen hart an der Grenze führte Gabryel nach einem Welser Konter im Strafraum, Schiedsrichter Julian Schnur ließ weiterlaufen (6.). Nur drei Minuten später musste Brenner erstmals wechseln, für Nicolas Rossi ging es nicht weiter, Daigo Araki ersetzte ihn. Der Japaner brachte sich direkt mit einer guten Aktion ein, seine perfekte Flanke in den freien Raum fand Atsushi Zaizen, dessen Flugkopfball ging aber direkt auf Wels-Tormann Kilian Schröcker (11.). Auf der Gegenseite lenkte Isa Drammeh eine Hereingabe aus vier Metern über das Tor (20.). Es waren die beiden Highlights in einer ausgeglichenen ersten Hälfte. Das war aber vor allem dem geschuldet, dass beide Teams wirklich sehr mäßigen Fußball zeigten.

Kregar lässt Bregenz punktlos heimfahren

Nach dem Seitenwechsel hatten beide Teams etwas mehr Zug zum Tor. Wels etwa durch Drammeh, der von Kelly in Minute 54 unglücklich im Laufduell umgerannt wurde – und umso mehr Glück hatte, dass Schnur dafür keinen Torraub pfiff.

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Oliver Kregar und Wels durften sich gegen Bregenz über den ersten Heimsieg freuen. GEPA

Nachdem Bregenz und Wels es aus der Distanz erfolglos versucht hatten, fiel das erste Tor nach einer Stunde dann aus gut zwölf Metern. Oliver Kregar schlenzte einen geblockten Ball aus der Drehung zum 1:0 ins lange Eck, Bregenz bekam schon in der Entstehung keinen Zugriff auf die Gegenspieler.

In der Folge drückten die Schwarz-Weißen auf den Ausgleich, mehr als ein Nussbaumer-Abschluss aus der Distanz schaute aber nicht heraus (73.). Auf der Gegenseite vergab der eingewechselte Yasin Mankan im Eins-gegen-Eins die Vorentscheidung (74.). Für die Gastgeber blieb das ohne Konsequenzen, Bregenz – das seine Position in der unteren Tabellenhälfte festigt – wurde dennoch 1:0 besiegt.

ADMIRAL 2. Liga, 8. Spieltag

FC Hertha Wels – SW Bregenz 1:0 (0:0)

Wels, eww Stadion; 636 Zuschauer; SR Julian Schnur

Torfolge: 60. 1:0 Oliver Kregar

Gelbe Karten: 50. Drammeh, 53. Haudum, 86. Müller bzw. 78. Zaizen

SW Bregenz (4-4-2): Aizawa – Au Yeong, Kelly, William (83. Cesco), Shima (67. Souza) – Rossi (9. Araki), Gabryel (67. Sealey), Nussbaumer, Zaizen – Fetahu (83. Davies), Omotehara