Schock am Sonntagvormittag: So erlebte der Eigentümer die Sabotage an seinen Neubauten

VN / 12.10.2026 • 14:07 Uhr
Schock am Sonntagvormittag: So erlebte der Eigentümer die Sabotage an seinen Neubauten
Bernhard Maier-Hämmerle ist der Besitzer der beiden Neubauten in Lustenau, die am Wochenende zum Ziel einer mutwilligen Beschädigung durch Überflutung wurden. vn/gs/Hämmerle

In Lustenau setzte ein Unbekannter zwei Wohnhäuser von Bernhard Maier-Hämmerle unter Wasser. Nun stellen sich ihm die Fragen: Wer und warum?

Lustenau Montagvormittag in der Lustenauer Vorachstraße: Bernhard Maier-Hämmerle ist erschöpft. Es galt in den vergangenen Stunden, Wasser aus seinen beiden noch unbewohnten Neubauten zu saugen. Neunzehn Kubikmeter Wasser überschwemmten jedes seiner beiden Wohnhäuser. “Wir brauchten Pumpen, etliche Pumpen”, erinnert er sich an die mühsamen vergangenen Stunden.

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Von Nachbarn alarmiert

Es war am späten Sonntagvormittag, als Maier-Hämmerle von dem Desaster erfuhr. Nachbarn seiner Objekte in der Vorachstraße alarmierten ihn telefonisch. Einer der Nachbarn hatte auf der Terrasse einen Schlauch an einem Fenster entdeckt, aus dem Wasser ins Innere des Gebäudes strudelte. Und sofort war klar: Hier handelte es sich um einen vorsätzlichen Vandalenakt.

Schock am Sonntagvormittag: So erlebte der Eigentümer die Sabotage an seinen Neubauten
Ein Nachbar entdeckte den an einem Wasserhahn befestigten Schlauch. Hämmerle

Der Lustenauer verständigte umgehend die örtliche Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen beide Neubauten bereits auf einer Höhe von 30 Zentimetern unter Wasser.

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In sämtlichen Räumen stand das Wasser 30 Zentimeter tief. Hämmerle

“Aus dieser Menge hat sich für mich errechnet, dass jemand bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag damit begonnen hatte, das Wasser in die Gebäude zu lassen”, vermutet der Eigentümer. Der oder die Täter hatten es geschafft, Fenster zu öffnen. An einer Türe wurde sogar versucht, ein Loch hindurch zu bohren.

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Überflutungen überall. Der Sachschaden geht in die Zigtausende Euro.Hämmerle

Enormer Sachschaden

“Wir haben die Wohnobjekte für unsere Kinder gebaut”, so Maier-Hämmerle. Schon beinahe bezugsfertig, bremst der enorm entstandene Sachschaden die Pläne vorläufig. Das Wasser ist bereits abgepumpt, doch die Feuchtigkeit in den Wänden hält sich beharrlich.

“Es steckt in den Beschichtungen und in den Profilen der Fenster. Wir müssen alles unternehmen, um das irgendwie trocken zu bekommen.”

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Die Lustenauer Feuerwehr rückte am Sonntagvormittag zum Absaugen des Wassers an.Hämmerle

Auch die bereits eingebauten Küchen wurden schwer beschädigt. “Da ist auf den ersten Blick ein Sachschaden von 30 bis 40.000 Euro entstanden. Und zwar mindestens, wenn nicht noch mehr”, schätzt Maier-Hämmerle.

Die Polizei ermittelt

Doch wer war für den Sabotageakt verantwortlich? Der Lustenauer hat keine Antwort auf diese Frage. Er hofft, dass die Ermittlungen der Polizei zu dem oder den Vandalen führen.

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Hier hatten der oder die Täter versucht, eine Gartentür aufzubohren.vn/gs