Faschingsgarde lädt zum großen Benefizkonzert

Einziges Österreich-Konzert von “Hugo 4.0” zugunsten von “Hand in Hand” Bregenzerwald.
Langenegg Die Allgäuer Formation “Hugo 4.0” macht auf ihrer zehnteiligen Herbsttour Station im Vorderbregenzerwald und stellt ihr einziges Konzert in Österreich in den Dienst eines guten Zwecks. Am Sonntag, 25. Oktober, gastiert die 13-köpfige Band ab 19:30 Uhr im Dorfsaal Langenegg. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden kommen dem Verein “Hand in Hand” zur Unterstützung unverschuldet in Not geratener Menschen im Bregenzerwald zugute. Veranstaltet wird der Benefizabend von der Faschingsgarde Langenegg, die auch für die Bewirtung sorgt. Die Musiker rund um Bandleader Alfred Hegele – Spitzname Hugo – engagieren sich mit “Blech meets Voice and Band by Hugo 4.0” seit Jahren für soziale Projekte. Dass das renommierte und vielseitige Orchester aus dem Allgäu, das als musikalisches Brückenbauwerk unterschiedliche Genres und Stile miteinander verbindet, nun in Langenegg auftritt, ist dem Engagement von Kurt Krottenhammer zu verdanken.
Breites Repertoire
“Ich habe mich dafür starkgemacht, dass diese namhafte Band, die ich im Vorjahr in Deutschland gehört habe, im Bregenzerwald auftritt”, so der Chef der Faschingsgarde, die er vor 27 Jahren aus der Taufe gehoben hat. Musikalisch dürfen sich die Gäste auf eine außergewöhnliche Besetzung freuen: Blechbläser treffen auf E-Gitarre, E-Bass, Keyboard, Percussion, Schlagzeug und Gesang. Entsprechend breit ist das Repertoire, das von Klassik über Filmmusik und Musicals bis hin zu Pop- und Rockklassikern reicht. “Meine Cousine ist hier als Solo-Saxofonistin Mitglied”, merkt Krottenhammer augenzwinkernd an. Dennoch habe es einiges an Überzeugungskraft gebraucht.

Wirkungsvolles Leben
Für den 77-Jährigen bildet das Benefizkonzert gewissermaßen den Abschluss eines wirkungsvollen Lebens in vorderster Front: als ehemaliger Disco-Star und Musiker, Strickwarenfabrikant, Unternehmer, Organisator, Vollblut-Mäschgerle und Gemeindepolitiker. “In Zukunft wird es vielleicht noch die eine oder andere Autorenlesung geben”, ist sich der Langenegger Altbürgermeister Krottenhammer sicher. Er hat die Geschichte seines aktiven Lebens, das ihn von Dornbirn über Berlin bis nach Langenegg führte, wo er nun seit 27 Jahren lebt, in einem Buch festgehalten.
Besonderes Anliegen
Verschriftlicht ist sozusagen auch die Zukunft der Faschingsgarde mit Nadine Lang, Stefanie Salzmann, Julia Eugster und Jasmin Steurer an der Spitze. “Die Tradition weiterzuführen, gerade für die Kinder, ist uns ein besonderes Anliegen”, so Jasmin aus dem Leitungsgremium. Zurück in die Gegenwart: Das OK-Team unterstreicht den sozialen Hintergrund der bevorstehenden Veranstaltung. “In meiner Zeit als Bürgermeister habe ich direkt erlebt, wie wichtig das Engagement von Hand in Hand in der Region ist”, bringt Krottenhammer den Stellenwert auf den Punkt und verbindet dies mit dem Wunsch nach einem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal. MST