Der neue Gault Millau ist da: Das sind die besten Restaurants in Vorarlberg

Wer steigt auf? Wer fliegt raus? Am Montag wurde in Wien die neue Ausgabe des Gourmetführers präsentiert.
Wien Die Ergebnisse bleiben bis zur offiziellen Bekanntgabe streng geheim. Am Montag wurde das Geheimnis um die Vergabe der Punkte und Hauben bei der Präsentation in Wien gelüftet.
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Vorarlberg ist in der neuen Ausgabe des Restaurantführers Gault Millau mit 64 Betrieben vertreten. Auf den vordersten Plätzen gibt es keine Überraschungen: Die Griggeler Stuba in Lech, die Kilian Stuba in Hirschegg und der Rote Wand Chef’s Table in Lech bleiben mit jeweils 18,5 Punkten absolute Spitze. Der Fuxbau in Stuben hat mit 17 Punkten ebenfalls den Sprung in die Vier-Hauben-Kategorie geschafft. Den größten Zuwachs verzeichnet das La Fenice in Lech, das zwei Punkte und eine Haube mehr als im Vorjahr erhält. Insgesamt konnten in Lech fünf der 17 bewerteten Betriebe ihre Punkte steigern.



Insgesamt gibt es im Gault Millau 2027 18 Aufsteiger in Vorarlberg, vier davon dürfen sich über eine zusätzliche Haube freuen. Das ibon in Bregenz hat es als einziges Vorarlberger Lokal neu in die Wertung geschafft. Den Bundessieger beim “Future Award” holt sich heuer das Ernele in Hittisau. „Das Ernele im Romantikhotel Das Schiff in Hittisau ist keine gewöhnliche Restaurantadresse – es ist vielmehr eine aus Holz und Glas gebaute Geisteshaltung. […] Eine großartige Küche und dazu die Nähe zu Produzentinnen und Produzenten sowie Produkten ergeben Genuss mit Verantwortung. Und es funktioniert“, heißt es in der Begründung.


Von den Testern bewertet werden Frische und Qualität, Kreativität, die Harmonie der Zubereitung, die Beschaffenheit der Suppen und Saucen sowie die Exaktheit der Garung. Die Höchstnote von 20 Punkten blieb auch diesmal unerreicht. Acht Restaurants in Österreich wurden aber mit 19 Punkten und 15 mit 18,5 Punkten ausgezeichnet. Der Award für das Lebenswerk geht an die Gebrüder Obauer in Salzburg, die sich nach mehr als vier Jahrzehnten Ende Oktober in den Ruhestand verabschieden. Als „Chef of the Year“ wurde Philip Rachinger vom Restaurant „Ois im Mühltalhof“ in Oberösterreich ausgezeichnet.


Österreichweit zeigt sich laut Gault Millau ein klarer Trend: Während im Vorjahr 82 Betriebe vier Hauben trugen, sind es aktuell 97 Betriebe. Gleichzeitig ist in der Ein-Hauben-Kategorie die Zahl der Betriebe um 17 zurückgegangen. „Nach Jahren, in denen die Branche vor allem über Krisen, Kosten und Personalmangel gesprochen hat, rückt wieder stärker in den Mittelpunkt, worum es eigentlich geht: Kochen, Gastgeben und Genuss“, resümieren die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe.
