Erster Trainerwechsel in der VOL.AT-Eliteliga: “Feuerwehrmann” übernimmt

Beim SV Ludesch endet eine Trainer-Ära. Ein alter Bekannter übernimmt das Ruder.
Ludesch Beim SV Ludesch werden die sportlichen Weichen neu gestellt. Der Tabellenvorletzte der VOL.AT-Eliteliga und Trainer Klaus Stocker haben sich im beiderseitigen Einvernehmen auf eine sofortige Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Bis zum Ende der Herbstsaison 2026 übernimmt der bisherige Co-Trainer Johannes Sturn die Verantwortung für die Mannschaft. Der “Feuerwehrmann” wird die Walgauer aber nur in den verbleibenden drei Meisterschaftsspielen betreuen.

Für Sturn ist die Aufgabe keineswegs Neuland. Der langjährige Wegbegleiter des Vereins kennt die Mannschaft, die Abläufe und das Umfeld bestens. Bereits in der Vergangenheit sprang er ein, wenn beim SV Ludesch kurzfristig eine Lösung auf der Trainerbank gefragt war. Auch diesmal soll er mit seiner Erfahrung und seiner engen Verbindung zum Verein für Stabilität sorgen.
Seine erste Bewährungsprobe wartet bereits am Samstag, wenn Ludesch im Heimspiel auf Rotenberg trifft. Für die Walgauer geht es darum, die letzten drei Begegnungen vor der Winterpause möglichst erfolgreich zu gestalten und mit einem positiven Gefühl in die längere Meisterschaftspause zu gehen. Sturn soll dabei vor allem Ruhe vermitteln und die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.
Nach rund zwölfmonatiger Zusammenarbeit gehen Ludesch und Stocker nun getrennte Wege. Am 6. Oktober des vergangenen Jahres hatte der Trainer die Nachfolge von Müslüm Atav angetreten und Ludesch in der vergangenen Saison auf den neunten Tabellenplatz geführt. Seinen letzten Einsatz an der Seitenlinie absolvierte er bei der knappen 2:3-Auswärtsniederlage gegen den Tabellenzweiten SC Admira Dornbirn. Stocker wollte in Ludesch nun den nächsten Schritt machen und mehr Professionalität herstellen.
Sportlich befindet sich Ludesch in einer Phase des Umbruchs. Nach zahlreichen personellen Veränderungen im Sommer setzt der Klub verstärkt auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Diese Entwicklung soll unabhängig vom Trainerwechsel fortgesetzt werden.
Fest steht bereits, dass im Frühjahr ein neuer Cheftrainer auf der Betreuerbank sitzen wird. Bis dahin gehört die volle Aufmerksamkeit dem bisherigen Co-Trainer, der einmal mehr bereitsteht, wenn sein Verein ihn braucht. VN-TK