Kleidung aus der Schweiz geschmuggelt: Luxusuhr brachte die Zöllner auf die Spur

Das Ehepaar aus Rumänien hatte die Ware beim Grenzübertritt nicht angemeldet.
Sigmarszell Die Luxusuhr am Handgelenk der Frau machte die Zöllner stutzig: Bei der Kontrolle eines rumänischen Autos auf der A96 bei Sigmarszell stießen die Beamten einer Lindauer Kontrolleinheit zunächst auf Kleidung im Wert von rund 2800 Euro im Gepäck eines Ehepaares. Die Ware hatten die beiden zuvor in der Schweiz gekauft, beim Grenzübertritt in die EU aber nicht angemeldet, berichtet das Hauptzollamt Ulm in einer Aussendung. Die Zöllner erhoben nachträglich Zoll und Einfuhrumsatzsteuer.
Dann fragten sie die Frau nach der Uhr an ihrem Handgelenk. Sie gab an, die Armbanduhr im Frühjahr in London gekauft und bei der Einreise ebenfalls nicht gemeldet zu haben. Ihr Wert: 17.100 Euro.
Gegen den 56-jährigen Fahrer wurde laut Zoll ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die hinterzogenen Einfuhrabgaben von insgesamt 4185 Euro bezahlte er noch vor Ort mit Karte. Zusätzlich erhoben die Beamten eine Sicherheitsleistung von 2500 Euro.