St. Laurentius-Kirche im Schein von 1000 Lichtern

Auf Abendklänge in der St.-Laurentius-Kirche folgte Totengedenken am städtischen Friedhof.
Bludenz Gemeinsam mit dem benachbarten Schloss Gayenhofen bildet die St.-Laurentius-Kirche das Wahrzeichen von Bludenz. Am Vorabend zum Fest Allerheiligen präsentierte sich das Sakralbauwerk als Ort voller Licht, Musik, Besinnung und berührender Momente. In der “Nacht der 1000 Lichter” lud der katholische Seelsorgeraum Bludenz alle Interessierten ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich auf das bevorstehende Fest einzustimmen. “Jedes Licht zählt – auch wenn es noch so klein ist”, sagte der Pastoralleiter des Seelsorgeraumes Bludenz, Thomas Folie.
Die katholische Kirche im Lebensraum Bludenz setzt sich zusammen aus Lorüns und den Pfarren Heilig Kreuz Bludenz, Bürs St. Martin, Nüziders, Herz Mariae Bludenz sowie Bings-Stallehr. Die Nacht der 1000 Lichter eröffnete der Seelsorgeraum mit der Vorabendmesse unter der Leitung von Pfarrer in Ruhe Roland Trentinaglia. Sabrina Wachter begleitete die Liturgie stimmungsvoll an der Gitarre. Mit dem Chorprojekt “Abendklänge”, das rund 250 Besucherinnen und Besucher anzog, bot die Kirche einen weiteren Höhepunkt. “Das außergewöhnliche Zusammenspiel aus Chorgesang, Atemmeditation, Körpertambura und Vokalimprovisation”, so der Pastoralleiter, habe die Menschen berührt.
Als Solistin brillierte Julia Großsteiner-Rauch und als Sprecher Johannes Grabher. Anneliese Ess führte durch die Atemmeditation. Den Projektchor leitete Hildegard Frei-Bertsch.
An Allerheiligen versammelte sich der Seelsorgeraum am städtischen Friedhof Bludenz zur traditionellen Andacht mit anschließender Gräbersegnung. Gemeinsam mit Pfarrmoderator Pater Guido gedachten an Allerheiligen die Stadtpfarren Heilig Kreuz und Herz Mariae aller Verstorbenen. Die Kirche erinnerte auch an jene Menschen, die namentlich nicht genannt werden konnten. Die Stadtmusik Bludenz umrahmte die Andacht würdevoll.
Bei Kerzenlicht feierte der Seelsorgeraum an Allerseelen am Friedhof eine stimmungsvolle Messe mit Pfarrer “Trenti”. “Im warmen Schein der vielen Kerzen wurde Raum geschaffen für das Erinnern an die Verstorbenen. Marco Meyer gestaltete die Liturgie mit Handpan und Flöte auf beeindruckende Weise mit.” SCO












