Premiere am Freitag, den 13. – na und?

Ulli Troys Enkelband schlägt “grad extra am 13.” mit George Nussbaumer ein neues Kapitel auf.
Mellau Die letzten Akkorde seiner goldenen Jubiläums-Gala “50 Jahre Zündschnur” im Dornbirner Kulturhaus sind eben erst verklungen, da bricht das Wälder Musik- und Mundart-Urgestein Ulli Troy zu neuen musikalischen Ufern auf: Gemeinsam mit seinen Cousins Rich und Jos Natter (Hanskaspas Enkel) und Soul-Legende George Nussbaumer startet er zu einer musikalischen Reise ins Glück.

Absolut nicht abergläubisch
Dass der Start seiner x-ten Tournee durchs Ländle ausgerechnet auf den Freitag, den 13. (November), fällt, stört ihn in keiner Weise – abergläubisch ist er ganz und gar nicht. Wenn doch ein klein wenig, dann nur bei der Auswahl der Location: Es ist ein echtes Heimspiel, das im Thalsaal über die Bühne geht: Dort hat Ulli Troy schon bei der Saaleröffnung seine “Thalsaal-Hymne” gesungen und gespielt und den Thalsaal mit vielen weiteren Auftritten in unterschiedlichsten Formationen zu seinem “zweiten Wohnzimmer” gemacht.

Endlich mit George
Zum Start in sein 51. Bühnenjahr hat sich Zündschnur auch einen lang gehegten Traum erfüllt: endlich gemeinsam mit George Nussbaumer auf der Bühne zu stehen.

Ein kurzes Vorspiel gab es bereits, als George vor Jahren spontan für den erkrankten Südtiroler Sepp Messner alias Windschnur eingesprungen ist und praktisch aus dem Stegreif Partner von Hanskaspas Enkeln wurde. Als Bagger-Boys haben die beiden Spaßvögel gemeinsam mit dem Lustenauer Wolfi Verocai ja auch schon den Finger in eine (Skandal-)Wunde gelegt.
Intensiv geprobt
Aber ein abendfüllendes Programm? Das gibt es jetzt als Frontalangriff auf die Zwerchfelle der Zuhörer. Und: Stegreif wird es diesmal nicht sein, denn die vier Musiker haben seit Monaten intensiv getextet und komponiert und dann an ihrem Programm gearbeitet, geprobt und gefeilt, damit es für ihre Fans eine echte Reise ins Glück wird. Eine Reise, die einen geheimnisvollen Untertitel hat: “… und andere Wa(h)rheiten”.
Ein Wortspiel mit bewusster Zweideutigkeit, denn George Nussbaumer wird Geschichten aus seinem Leben zum Besten geben – manches davon war (ohne h), manches davon war wahr (mit h) –, “und bei vielem darf das Publikum rätseln, ob es denn wahr war oder nicht”, schmunzelt der 63-Jährige wie ein Lausbub, dem ein Streich gelungen ist.
In seinem Wohnzimmer in der Alberschwender Parzelle Zipfel sprüht er im Gespräch mit den VN förmlich vor lauter Vorfreude. Er werde schon dagegenhalten, wenn Hanskaspas Enkel loslegen, gibt er sich zuversichtlich.
Da hat er sich zweifellos einiges vorgenommen, denn die Egger Boygroup kommt mit schwerem Gerät: Zu einem der neuen Enkel-Songs “Dor Panzar vom Ortsmaschinoring” gibt es sogar einen “wilden” Videoclip, bei dem – natürlich – “dor Panzar”, Hans Waldner, eine Hauptrolle spielt. Der Chor im Hasar Pub oder das Hasar Vereinsauto tauchen ebenso unvermittelt auf und geben Hanskaspas Enkeln Gelegenheit, sich von einer ganz anderen Seite zu zeigen.

Ulli Troy verspricht “ausschließlich neue Lieder”, die am 13. November im Thalsaal uraufgeführt werden. Und am nächsten Tag wird gleich nachgedoppelt – im Mellauer Dorfsaal. “Dort haben wir dann auch mehr Platz für eine Überraschung”, kündigt Ulli Troy geheimnisvoll an.

Die weiteren Termine
Nach den Gastspielen im Wald sind die Enkel & George am 20./21. November jeweils um 20 Uhr im Vereinshaus Wolfurt zu sehen und zu hören. Abgeschlossen wird die 2026er-Tour am Wochenende 11./12. Dezember in Sibratsgfäll bzw. Göfis. STP