Fracking-Verbot kommt in die Landesverfassung

Vorarlberg / 26.03.2014 • 19:57 Uhr

bregenz. (VN-hrj) Das Fracking-Verbot wird in der nächsten Landtagssitzung als sogenannte Staatszielbestimmung in der Vorarlberger Landesverfassung verankert. Dies wurde gestern einstimmig im Rechtsausschuss des Landtags beschlossen. VP-Energiesprecher Thomas Winsauer sieht das als „ein klares Bekenntnis zum Schutz von Grund und Boden und vor allem unseres Trinkwassers“. Die Zustimmung aller Parteien soll dazu beitragen, das Fracking-Verbot über die Grenzen des Landes hinaus zu verankern.

„Ich freue mich darüber, dass die ÖVP dazu bewegt werden konnte, dem SPÖ-Antrag doch noch zuzustimmen“, kommentierte SPÖ-Klubobmann Michael Ritsch den Ausschussbeschluss. Vor einigen Wochen noch habe das Gegenargument der ÖVP gelautet, dass die Verfassung damit überfrachtet würde.

Erneuerbare Energien statt Risiko-Technologie

Auch die Freiheitlichen begrüßen es, dass alle Landtagsfraktionen einhellig „Nein zu Fracking“ sagen. Mit dieser Einigung wird laut FPÖ-Klubobmann Dieter Egger „ein unmissverständliches Zeichen gegen diese Risiko-Technologie gesetzt und das Bekenntnis Vorarlbergs zu seinem Weg der erneuerbaren Energien bekräftigt“.