Schäden an der Achbrücke bereiten Lesern Sorgen

Vorarlberg / 30.11.2014 • 17:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Stahl unter dem Beton ist bereits zu sehen. Foto: Rauch  

Der Stahl unter dem Beton ist bereits zu sehen. Foto: Rauch  

Nutzer des Bürgerforums beklagen Beschädigungen an der noch jungen Brücke.

Bregenz/Hard.  Kaum dreieinhalb Jahre nach der Eröffnung der Fahrradbrücke zwischen Bregenz und Hard ist diese bereits Thema im Bürgerforum Vorarlberg. Justizia Blauegger weist auf die sichtbaren Schäden am Brückenpfeiler hin. Beim Aufliegepunkt der Brücke ist Beton abgeplatzt, der einbetonierte Stahl liegt frei. Bei den Nutzern des Forums sorgt das für Diskussion.

Ursachensuche

Ein Kommentator teilte eine Beobachtung mit:  „Diese wird leider auch von Autofahrern als Abkürzung verwendet“, schrieb er. „Kenne da welche, die das auch schon zugegeben haben“, so der Forumsnutzer, der weiter fragt: „Für das ist die Brücke nicht gedacht – oder?“

Sowohl bei den Gemeinden wie beim Land Vorarlberg ist das Problem bereits bekannt. „Derzeit sind die Firmen mit der Ursachenforschung beschäftigt“, erklärte Peter Moosburger, Radwegbeauftragter des Landes Vorarlberg. Moosbrugger vermutet, dass durch Erwärmung verursachte Bewegungen und Dehnungen für die Schäden an der Fahrradbrücke verantwortlich sind.

Keine Gefahr

Er gibt jedoch Entwarnung: Bei den Abplatzungen handle es sich vor allem um einen optischen Mangel an der damals für rund drei Millionen Euro errichteten Brücke. Gefahr besteht aber keine, versicherte Moosbrugger gegenüber VOL.AT. Erst kürzlich habe man die Tragfähigkeit der Brücke mit einem 70-Tonnen-Lkw getestet, das Resultat sei besser als vorgegeben gewesen. Sobald die Ursachen bekannt sind, werden die Schäden behoben. Die Rechnung für die Reparatur bekomme aber nicht der Steuerzahler aufgetischt: Kosten kämen weder auf die Gemeinden noch auf das Land zu, schließlich handle es sich dabei um einen Gewährleistungsfall.