Zwei Dinge
Der Fall des mit mehreren Vorwürfen konfrontierten Islamlehrers Ömer Kutlucan, der an höheren Schulen in Vorarlberg unterrichtet, bewegt die Gemüter. Dass sich Kutlucan gegen die Vorwürfe wehrt, ist sein gutes Recht. Ob er gemobbt wird, oder nicht, ob er den Lehrplan missachtet, ob ihm von Kollegen Unrecht getan wurde oder ob er im Unterricht zu sehr persönliche Ansichten verbreitete – all diese Punkte werden die Schulbehörden mit großem Verantwortungsbewusstsein auf Basis des Schulrechts zu klären haben.
Das ist die eine Sache.
Die andere Sache ist: Kutuclan steht weiterhin unverblümt zu seiner Handschlagsverweigerung gegenüber Frauen. Diese Haltung ist von einer weit grundsätzlicheren Bedeutung und ist in einem gesellschaftlichen Kontext zu beurteilen.
Ich meine: Eine Legitimierung dieser diskriminierenden Verhaltensweise darf nicht passieren.
klaus.haemmerle@vorarlbergernachrichten.at, 05572/501-634
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