Altstoffsammelzentrum Vorderland wird hochgezogen

19.02.2019 • 20:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Hochbauarbeiten am ASZ Vorderland sind angelaufen. VN/Schweigkofler
Die Hochbauarbeiten am ASZ Vorderland sind angelaufen. VN/Schweigkofler

Seit Anfang Februar laufen beim gemeinsamen Altstoffsammelzentrum der Vorderland-Gemeinden die Hochbauarbeiten. Ende des Jahres soll es fertiggestellt sein.

Gernot Schweigkofler

Sulz. Ein Baukran macht es deutlich: bei den Arbeiten am Abfallsammelzentrum Vorderland haben jetzt die Arbeiten am Hochbau begonnen. Die Pilotierungen und anderen Tiefbauarbeiten wurden im Jänner abgeschlossen, jetzt soll das gemeinsame ASZ von elf Gemeinden ( Fraxern, Klaus, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler und Zwischenwasser ) bald in die Höhe wachsen.

„Die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Wenn alles nach Plan läuft, wird das ASZ Vorderland Ende diesen Jahres fertig gestellt und Anfang 2020 in Betrieb gehen“, freut sich der Rankweiler Bürgermeister Martin Summer, der auch Obmann des Gemeindeverbandes ASZ Vorderland ist, darüber, dass das vier Millionen Euro Projekt jetzt diese Bauetappe erreicht hat.

Das Vorderländer ASZ wird nach seiner Inbetriebnahme mit dem Feldkircher Sammelzentrum kooperieren. 62.000 Menschen aus dem Großraum Feldkirch-Vorderland werden in den beiden Zentren Altstoffe abgeben können.

Koblach könnte dazukommen

In der Nachbarregion rund um den Kummenberg wird derzeit nach einem passenden Standort für ein regionales Sammelzentrum gesucht, wobei hier eventuell auch Hohenems mit an Bord sein könnte. Das könnte aber bedeuten, dass der Standort für die Bewohner von Koblach weniger ideal sein könnte. In diesem Fall steht ein Beitritt der Kummenberg-Gemeinde zum Vorderländer ASZ im Raum, wie Bürgermeister Fritz Maierhofer Anfang Februar gegenüber den VN erklärte.