Ideensammlung für Hard: So könnte das Hafenquartier einmal aussehen

Vorarlberg / 25.02.2019 • 14:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hafengestaltung in Hard.
Hafengestaltung in Hard.

Im Spannrahmen werden die Ideen zur Hafengestaltung in Hard präsentiert und diskutiert.

Hard Der „Harder Loop“ ist ein durchgängiger Rundweg um das Hafengelände mit eleganten Bogenbrücken. Dieser Vorschlag fand seit der ersten Präsentation von Ideen für die Zukunft des Hafenquartiers viel Zustimmung. Jetzt wurden unterschiedliche Ideen für Freizeitbereiche, Anlegestellen für Museumsdampfer usw. zu einem Leitbild zusammengetragen. Die Harderinnen und Harder sind eingeladen, diese Ideen am Dienstag, 19. März, im Spannrahmen zu diskutieren

Zahlreiche Vorschläge

Bisher ist zur Zukunft des Hafenquartiers in Hard nur eines klar: Die Museumsschiffe Hohentwiel und MS Österreich werden nicht im Binnenbecken vor Anker liegen. Alles andere ist offen. Seit einem Jahr wurden zahlreiche Ideen und Vorschläge eingebracht, von renommierten Planern ebenso wie von Harder Jugendlichen. Ein Meilenstein war die engagierte Debatte interessierter Bürger im Juni 2018. Alle Ideen wurden durch die Harder Expertengruppe zu einem „Städtebaulichen Leitbild Hafenentwicklung Hard“ zusammengefasst, dazu gehört offenbar der „Harder Loop“. Die Gemeindevertretung soll das Leitbild im April beraten und beschließen.

Grundlage für Einzelprojekte

Die Marktgemeinde Hard weiß, dass es unterschiedliche Vorstellungen und Ansprüche an das Ufergebiet gibt, von Freizeit- und Naherholungsraum sowie Naturjuwel bis zu berechtigten wirtschaftlichen Interessen.

Deshalb dient das Leitbild als Planungsgrundlage für zukünftige Einzelprojekte, die je nach Beschluss Schritt für Schritt umgesetzt werden können. Das Leitbild ist in fünf große Themenfelder unterteilt: Strandbad, Museumsschifffahrt, Wirtschaftshafen, Auflandungsfläche und Funkenwiese/Stedepark. Dazu wurden auch die Bereiche Verkehrsplanung, Management bzw. der Betrieb unterschiedlicher Einrichtungen, sowie Möglichkeiten der gemeinsamen Kommunikation berücksichtigt. Wie die Gemeinde mit Bürgermeister Harald Köhlmeier betont, haben bisher rund 400 Personen in unterschiedlichen Teilbereichen an der Planung mitgewirkt. Die Vorstellung des grundsätzlichen Leitbildes ist ein weiterer Schritt, die Harder aktiv in die Gestaltung der Zukunft des Lebens am See einzubinden. Das gilt auch für künftige Einzelvorhaben, die auf Basis des jetzt vorliegenden Leitbildes geplant und umgesetzt werden sollen.

Aus diesem Grund sind alle Interessierten am Dienstag, den 19. März 2019 um 18.30 Uhr in den Spannrahmen eingeladen. AJK