Achtung: Sturmwarnung für Vorarlberg

Vorarlberg / 04.03.2019 • 16:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Sturmschäden im Dezember 2017 in Dornbirn. VN/Steurer
Sturmschäden im Dezember 2017 in Dornbirn. VN/Steurer

Tief ‚Bennett‘ zieht über das Land und bringt zuerst Föhn, dann kalte Luft.

Achtung: Sturmwarnung für Vorarlberg
Aktuelle Wetterwarnung der ZAMG.

Montag: Am Montagvormittag scheint neben einigen hohen Schleierwolken oft noch verbreitet die Sonne. Erst am Nachmittag trifft die nächste Kaltfront im Westen Österreichs ein und bis zum Abend breitet sich Regen bis nach Oberösterreich sowie auch in Osttirol und Oberkärnten aus. Die Schneefallgrenze sinkt dabei auf knapp 1.000 m, im Süden bleibt sie noch über 1.500 m. Weiter im Osten und Südosten bleibt es noch trocken und auch länger sonnig. Der Wind bläst tagsüber mäßig, in Föhnstrichen auch lebhaft bis kräftig aus Süd. Mit der Störungszone nachmittags und abends dreht der Wind aber auf West und frischt stürmisch auf. Frühtemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen mit dem Föhn wieder sehr mild zwischen 12 bis 22 Grad – bevor sich die Kaltfront am Nachmittag durchsetzt und die Temperaturen merklich sinken. 

Im Westen wird es am Montag recht stürmisch. Tief „Bennett“ zieht über das Land und bringt zuerst Föhn, dann kalte Luft. Vor allem in Vorarlberg und Tirol könnte am Nachmittag der eine oder andere Skilift abgeschaltet werden.

Werte Mander und Mandarinen im Westen, morgen wird es recht windig bis stürmisch. – Vor allem auf den westlichen…

Gepostet von Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich am Sonntag, 3. März 2019

”Achtung, die erwarteten Windspitzen können zu Schäden führen, unter anderem hervorgerufen durch Baumbruch oder herumfliegende Gegenstände wie Dachziegel. Beeinträchtigungen in der Infrastruktur (z. B. Verkehr, Energieversorgung) sind möglich”, heißt es auf der Webseite der ZAMG. Bis 22 Uhr bleibt die Warnung aufrecht.

Prognose für Dienstag

Mit einer westlichen bis nordwestlichen Strömung wechseln am Faschingsdienstag an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten nochmals Sonne und Wolken einander ab. Auch einzelne Regenschauer sind hier noch möglich. Die Schneefallgrenze liegt bei 700 bis 900 Meter Seehöhe. Wetterbegünstigt sind der Süden und Südosten, hier bleibt es auch eher windschwach. Sonst bläst lebhafter bis kräftiger Westwind. Frühtemperaturen minus zwei bis plus sechs Grad, Tageshöchsttemperaturen sieben bis 13 Grad.