Betrunkener randalierte auf dem Faschingsball in Hörbranz

Vorarlberg / 04.03.2019 • 19:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Trotz angelegter Hand- und Fußfesseln war der Störenfried nicht zu beruhigen.VN/HB
Trotz angelegter Hand- und Fußfesseln war der Störenfried nicht zu beruhigen.VN/HB

23-jähriger Rabauke rief am Samstagabend elf Streifenwagen der Polizei auf den Plan.

Hörbranz Es war noch recht früh, um derart berauscht zu sein und so auszurasten, wie es jener 23-jährige Gast am Samstag um 21.15 Uhr im Hörbranzer Leiblachtalsaal tat. Der junge Mann mit beachtlichem Promillespiegel pöbelte zunächst Gäste und auch den Security-Dienst an, der den Burschen schließlich aus dem Saal verwies und die Polizei verständigte.

Passanten angegriffen

Doch die frische Abendluft draußen vermochte das erhitzte Gemüt des 23-Jährigen nicht abzukühlen, ganz im Gegenteil: Vor dem Gebäude ging der junge Mann dann noch auf zwei unbeteiligte Personen los und malträtierte sie mit Faustschlägen. Die Attackierten ergriffen vor dem Wüterich die Flucht. Als er anschließend noch auf einen weiteren Passanten los ging, ergriffen zwei Security-Mitarbeiter die Initiative, fassten den Tobenden, brachten ihn zu Boden und fixierten ihn bis zum Eintreffen der Polizei.

Doch auch das konnte den Renitenten nicht beruhigen. Als ihm die Polizeibeamten festnahmen, wehrte sich der 23-jährige derart massiv dagegen, dass ihm Handschellen angelegt werden musste. Doch seiner Beinfreiheit noch nicht beraubt, begann er mit seinen Füßen gegen die Polizisten zu treten. So mussten ihm schließlich auch Fußfesseln angelegt werden.

Angehörige mischten sich ein

Aber auch das tat der Energie des Rasenden keinen Abbruch. Immer noch höchst aggressiv, bespuckte er die Beamten und versuchte trotz seiner Fixierung das Einsatzfahrzeug zu beschädigen. Inzwischen mischten sich auch verständigte Angehörige des Festgenommenen ein und behinderten die Amtshandlung der Polizisten ihrerseits, und zwar massiv. Das wird ihnen eine Anzeige einbringen. Der 23-jährige Störenfried selbst wird sich wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu verantworten haben. Zur Beruhigung der Gesamtlage mussten insgesamt elf Polizeistreifen zum Einsatz gerufen werden.