Projektgruppe der Uni Liechtenstein beschäftigt sich mit der Ortsentwicklung von Übersaxen

Vorarlberg / 06.03.2019 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bürgermeister Rainer Duelli, Dozentin Anni Brandl, die elf Studenten, Dozent Martin Mackowitz, Manfred Vogt (Projektkoordinator der Gemeinde).Christof Egle
Bürgermeister Rainer Duelli, Dozentin Anni Brandl, die elf Studenten, Dozent Martin Mackowitz, Manfred Vogt (Projektkoordinator der Gemeinde).Christof Egle

Elf internationale Studenten analysieren Stärken, Schwächen und Zukunftschancen der Gemeinde.

Übersaxen Zu Beginn jedes Jahres lädt die Gemeinde Übersaxen zu einem Informationsabend in den Dorfsaal. Der Bevölkerung wird dabei ein kurzer Überblick über die vergangenen und künftigen Schwerpunkte in der Gemeindearbeit geboten. Nach der Sanierung der Latusstraße und des Sportplatzes 2018 steht dieses Jahr ein besonders spannendes Projekt an. Im Zuge eines Leader-Projekts geht es dabei um die künftige Ortsentwicklung. Eine 13-köpfige Projektgruppe (zwei Dozenten, elf Studenten) der Uni Liechtenstein wird sich dieses Themas in den kommenden Monaten annehmen mit dem Ziel, am Ende „einen Blumenstrauß an Ideen zu überreichen“.

Es geht dabei um alle möglichen Fragen wie Landwirtschaft, Wohnen, Arbeiten, Gastronomie, Ökologie und die Dorfgemeinschaft im Allgemeinen. Die Studenten kommen dabei aus allen Teilen der Welt wie etwa Georgien, Tansania, Irland, Mexiko, Liechtenstein oder auch Vorarlberg. Im Rahmen des Dorf abends hatten sie Gelegenheit, sich bei der Bevölkerung persönlich vorzustellen. Mit all ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen sollen sie Stärken, Schwächen und Zukunftschancen der Gemeinde analysieren. Das Ergebnis dieses Projekts soll zum einen als Grundlage für ein neues REK dienen, aber auch als Startschuss für einen weiteren Entwicklungsprozess gelten. „Wir nehmen hier einen Perspektivenwechsel vor und holen uns damit einen Blick von außen“, wie es Bürgermeister Rainer Duelli beschreibt. Ein erster Projekttag mit Lokalaugenschein vor Ort hat bereits stattgefunden, weitere werden folgen, Ergebnisse dann Anfang Sommer präsentiert.

Erneut Pilotgemeinde

In Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband und dem KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) wird Übersaxen auch an einem weiteren Pilotprojekt teilnehmen. Beim klingenden Namen „Gemeindeamt neu“ geht es um Reformen in der Verwaltung und eine enge Kooperation mit der Marktgemeinde Rankweil. Der Bürgerservice soll dabei moderner und bürgerfreundlicher werden, die Strukturen von Rankweil mitgenutzt werden.

Schließlich gibt es auch eine neue Gemeindesekretärin. Irmgard Fritsch geht in den verdienten Ruhestand, ihre Nachfolgerin wird Cornelia Engler aus Rankweil. CEG