Die Bevölkerung nimmt die neue Emser Rettungszentrale unter die Lupe

08.05.2019 • 13:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Räume der Rettungszentrale standen zur Besichtigung offen. tf

Tag der offenen Tür im 2,7-Millionen-Euro-Bau.

hohenems Zahlreiche Besucher nutzten am vergangenen Samstag den Tag der offenen Tür, um sich ein Bild von der neuen Rettungszentrale in der Kaiserin-Elisabeth-Straße 8 zu machen. „Gut Ding braucht Weile“, erinnerte RK-Präsident Ludwig Summer daran, dass schon vor 16 Jahren ein zeitgemäßes Rettungsheim gefordert wurde, nachdem die Hohenemser Rettungsabteilung und die Bergrettung im ehemaligen Seniorenheim eine vorübergehende Unterkunft erhalten hatten. Nun steht den beiden Blaulichtorganisationen nach zweijähriger Bauzeit ein technisch topmodernes dreistöckiges Gebäude mit einer Nutzfläche von 980 Quadratmetern zur Verfügung.

Neben Räumen, die gemeinsam genutzt werden können, gibt es auch acht Einzelzimmer für die ehrenamtliche Nachtdienst-Mannschaft des Roten Kreuzes, eine Küche und weitere Aufenthaltsräume. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2,7 Millionen Euro für die Rettungszentrale und 1,3 Millionen für die Tiefgarage, die zu zwei Dritteln dem Krankenhaus-Personal zur Verfügung steht.

300.000 Euro vom Land

Die Baukosten tragen die Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder, die von hier aus versorgt werden, das Rote Kreuz Vorarlberg und die Stadt Hohenems. Mehr als 300.000 Euro sind darüber hinaus vom Land als Unterstützung zugesagt worden. Im Versorgungsgebiet der beiden Emser Blaulichtorganisationen leben rund 45.000 Menschen. Von den nun optimierten Strukturen profitieren alle Seiten, sagte LH Markus Wallner: „Jene, die auf rasche und professionelle Hilfe angewiesen sind genauso, wie die motivierten Frauen und Männer in den Rettungsdiensten, für die ein zeitgemäßes Umfeld geschaffen wurde.“

„Eine funktionierende und reibungslose Notfallversorgung ist für Hohenems und die umliegende Region am Kumma sehr wichtig. Diese ist nur durch das zum größten Teil ehrenamtliche Engagement der Rotkreuz-Mitarbeiter möglich“, dankte Bürgermeister Dieter Egger den Ehrenamtlichen unter der Führung von Thomas Maierhofer (RK) und Karl-Heinz Fenkart (Bergrettung).

Neben einem bunten Programm für die kleinen Gäste bot sich auch die Gelegenheit, bei der Ausstellung der Kranken- und Rettungsautos einen Blick ins Innere der Fahrzeuge und in die Hubschrauber von Polizei und ÖAMTC zu werfen. tf