Weitere Urnenwand für Friedhof in Altenstadt

Vorarlberg / 15.05.2019 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
An der neuen Urnenwand mit 38 Nischen wird derzeit gebaut. KAM
An der neuen Urnenwand mit 38 Nischen wird derzeit gebaut. KAM

Mehr Urnenbestattungen erfordern Erweiterung entsprechender Beisetzungsplätze.

Feldkirch Der Pfarrkirchenrat Altenstadt mit den Vorsitzenden Pfarrer Ronald Stefani und Manfred Wehinger bemüht sich stets um Verbesserungen und Sanierungen im pfarrlichen Raum. Seit der Kirchturmsanierung 2017 konnten dank Spenden aus der Pfarrgemeinde (in finanzieller Form und auch im Rahmen ehrenamtlicher Arbeitsinitiativen) zahlreiche weitere Umgebungsprojekte umgesetzt werden.

Erweiterung Urnenfriedhof

Aktuell wird der Friedhof um eine dritte Urnenwand mit 38 Nischen erweitert. Dies ist deshalb erforderlich, weil immer mehr Urnenbeisetzungen in Anspruch genommen werden und der bisherige Platz dafür nun an seine Grenzen stößt. Die neue Urnenwand wird wieder – gleich wie die zweite – beidseitig mit Urnenplätzen versehen. Die Bauzeit beläuft sich auf einen Monat. Circa 40.000 Euro müssen dafür aufgewendet werden, ein Drittel davon trägt die Stadt Feldkirch, den Rest die Pfarre Altenstadt. Mit Fertigstellung der neuen Wand bietet der Altenstädter Friedhof dann Platz für insgesamt 106 Urnengrabstätten.
Im Zuge der Errichtung der Urnenwand werden die Wegbeleuchtungen erweitert, damit auch der hintere Teil des Friedhofs, wo sich neben Erdgräbern auch die Urnenwände befinden, in der dunklen Zeit besser beleuchtet und somit begehbar ist.

Weitere Sanierungen abgeschlossen

Der Friedhof, die Totenkapelle und der Kirchplatz bei der Pfarrkirche haben ein äußerst ansprechendes Gesamtbild. Nicht nur der parkähnlich gestaltete Friedhof lädt Besucher dazu ein, in ruhiger Atmosphäre bei der letzten Heimstätte der Verstorbenen zu verweilen – seit 2018 wurden im Friedhofsbereich laufend weitere Arbeiten umgesetzt, um das „Gesicht“ des Ensembles weiter zu verbessern. So konnte neben der Integration einer Kiesdeponie auch eine Renovierung der Sitzbank vorgenommen werden, die Friedhofshauptwege wurden gepflastert, neue Bäume haben ihren Platz gefunden und der Springbrunnen wurde wieder instand gesetzt. Weiters wurden die Totenkapelle (außen) und die anschließende Friedhofsmauer samt Anschlagkästen renoviert.

Manfred Wehinger, stv. Vorsitzender des Pfarrkirchenrats Altenstadt, vor der neuen Steinfigur von  St. Pankratius in den Außennischen der Totenkapelle.
Manfred Wehinger, stv. Vorsitzender des Pfarrkirchenrats Altenstadt, vor der neuen Steinfigur von St. Pankratius in den Außennischen der Totenkapelle.

In den Nischen vor der Totenkapelle fanden Steinfiguren der beiden Pfarrpatrone St. Pankratius und St. Zeno ihren würdigen Platz. Das große Friedhofs-Holzkreuz konnte erneuert werden, der Christus-Korpus wurde restauriert. Das gelungene Werk konnte im vergangenen April eingeweiht werden. KAM