Wie sich Damülser Hotels für die Zukunft rüsten

15.05.2019 • 13:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Spektakuläre Baustelle „Damülser Hof“ – das Dachgeschoss wurde abgetragen. Das Haus wird aufgestockt und modernisiert.  stp
Spektakuläre Baustelle „Damülser Hof“ – das Dachgeschoss wurde abgetragen. Das Haus wird aufgestockt und modernisiert. stp

Großbaustellen prägen das Bild der Damülser Zwischensaison.

Damüls Der kühle Mai mit späten Schneefällen hat die Bauaktivitäten in höheren Regionen zwar etwas beeinträchtigt, aber nicht gestoppt. Die Tourismuszentren in Damüls-Faschina haben auch allen Grund dazu, sich vom Wetter nicht aufhalten zu lassen, denn mit ambitionierten Terminplänen sollen eine ganze Reihe von Großvorhaben umgesetzt werden. Ein Lokalaugenschein bestätigte, dass in den hochalpinen Regionen kein Tag verschenkt wird und die Baufirmen mit Hochdruck an der Arbeit sind.

Die Projekte im Detail

Spektakulärstes Vorhaben ist derzeit die Modernisierung und Erweiterung des Hotels „Damülser Hof“, wo die Arbeiten voll im Gang sind. Ebenfalls in Oberdamüls – ein Stück höher – wird auch das Hotel „Alpenstern“ modernisiert und erweitert. Auch hier haben die Arbeiten begonnen. In zwei Etappen wird das Haus teilweise abgerissen und neu errichtet, wobei die Bettenkapazität von rund 90 auf über 160 ausgeweitet wird.

Weiters wird in Oberdamüls in die Infrastruktur investiert: die Pensionen „Schönblick“ und „Hertehof“ werden durch einen rund 100 Meter langen Tunnel (unter der Skipiste der Seilbahn Oberdamüls) erschlossen. Die beiden Betriebe errichten gleichzeitig eine Tiefgarage.

Vor der Fertigstellung (diese ist im Sommer geplant) steht die letzte Etappe der Verbauung Damüls Appartements, wo das fünfte Objekt, das Landhaus, diesen Appartement-Komplex vervollständigt.

Für das Hotel „Hohes Licht“ liegen – so Bürgermeister Stefan Bischof im Gespräch mit den VN – die Bewilligung für Umbaumaßnahmen vor. Das Haus wird um rund ein Dutzend Betten erweitert.

Ein weiteres Großprojekt entsteht auf der anderen Seite des Faschinajochs: Das „Rössle“ in Faschina wird komplett umgestaltet, der Altbau ist bereits weitgehend abgetragen. stp