Ausgezählt: Rankler Kirchenvolk tat seine Meinung kund

Vorarlberg / 31.05.2019 • 08:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ausgezählt: Rankler Kirchenvolk tat seine Meinung kund
Insgesamt wurden 496 Stimmen abgegeben, eine Option wird von der Rankweiler Pfarrgemeinde klar favorisiert.PFARRE RANKWEIL

Das Ergebnis der Volksbefragung zum Raumkonzept St. Josef steht fest.

Rankweil Es ist ein einzigartiger Weg, den die Pfarre Rankweil für die Erstellung eines neuen Raumkonzepts bei der Kirche St. Josef beschreitet. Zum ersten Mal fand in Vorarlberg eine Volksbefragung in einer Kirchengemeinde statt. Eigentlich gab es nach einem Architekturwettbewerb 2016 bereits konkrete Pläne für die Neugestaltung des Josefisaals sowie des Archivs. Nach einer Absage vonseiten der Diözese erarbeitete eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe zwei weitere Bauszenarien, die in der Zeit vom 8. bis 22. Mai mit den Originalplänen zur Befragung standen.

Siegerprojekt hat Nase vorn

Wie das Endergebnis zeigt, scheint das Thema in der Rankler Pfarrgemeinde und darüber hinaus auf großes Interesse zu stoßen. Insgesamt wurden 496 Stimmen abgegeben, 490 davon waren gültig. Interessant ist, dass auch 40 Personen, die nicht der Pfarre Rankweil angehören, mitgestimmt haben. Die Pfarrmitglieder hatten die Möglichkeit, die drei Vorschläge von 0 bis 3 zu gewichten. Es gibt einen klaren Sieger: 814 Punkte gab es für den Neubau zwischen Pfarrhaus und St.-Josef-Kirche, also für das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs, das von Matthias Hein stammt. An zweiter Stelle mit 573 Punkten liegt die Sanierung des Josefisaals in den bestehenden Mauern. Für die dritte Option, einen größer dimensionierten Neubau an der Südtirolerstraße, gab es lediglich 221 Punkte.

Das Ergebnis dient als Grundlage für weitere Beratungen in den Gremien des Pfarrleitungsteams und des Pfarrkirchenrats. Schlussendlich entscheidet jedoch die Diözese, welches Raumkonzept umgesetzt wird.

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