Seelsorgeregion Vorderland steht und nimmt Fahrt auf

Vorarlberg / 19.06.2019 • 12:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pfarrer Marius Ciobanu, Pfarrer Placide Ponzo, Pfarrer Pio Reinprecht, Pfarrer und zukünftiger Moderator Cristinel Dobos sowie der zukünftige Pastoralleiter Michael Willam bei einer Informationsveranstaltung zur Seelsorgeregion. EGLE

Die Seelsorgeregion Vorderland ist fix. Auch die ersten personellen Entscheidungen sind gefallen, Pfarrer Cristinel Dobos wird Moderator.

Vorderland Neun Monate lang wurde in den Pfarren des Vorderlands, in Batschuns, Dafins, Fraxern, Klaus, Laterns mit Innerlaterns, Muntlix, Röthis, Sulz, Viktorsberg sowie Weiler, gemeinsam gearbeitet und diskutiert und schließlich das Konzept für die künftige Seelsorgeregion Vorderland entwickelt. Zwei öffentliche Informationsveranstaltungen in St. Arbogast und Batschuns, Informationsabende in den Pfarren sowie viele  Gespräche haben stattgefunden. Nun ist das Konzept fertig und wurde bei einer gemeinsamen Sitzung der betroffenen Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenräte beschlossen. Bischof Benno Elbs gab bereits seinen Segen.

Mittlerweile wurde auch eine erste personelle Entscheidung gefällt. Pfarrer Cristinel Dobos übernimmt als Moderator die Gesamtleitung der Seelsorgeregion. Unterstützt wird er dabei von Michael Willam, der Pastoralleiter wird. Die gemeinsame Seelsorgeregion ist eine Reaktion auf die abnehmende Zahl an Priestern. Die zehn Pfarren bleiben laut Konzept eigenständig bestehen, es wird aber eine stärkere Vernetzung und Kooperation zwischen den Pfarren geben. Die Teamarbeit wird gestärkt, so sollen Synergien genutzt werden. Es wurden Ressorts gebildet: Jugendarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Diakonie, Ehrenamt, Liturgie sowie die Organisation der Pfarrsekretariate arbeiteten bereits während des Entwicklungsprozesses zusammen, weitere Kooperationen folgen.

Zusammenarbeit von Priestern und Laien

Die Region erhält ein neues Leitungsverständnis. Das Miteinander von Priestern und Laien soll gestärkt werden, damit gibt es mehr Flexibilität. Der Moderator trägt die Verantwortung für die gesamte Region, die Pfarren werden zukünftig von Gemeindeleitern geführt, diese können auch Laien  sein. Muntlix hat eine derartige Position ausgeschrieben, ab 1. Dezember wird die Pfarre von einem Laien geleitet. Andere Pfarren werden sich die Pfarrer teilen: Fraxern und Klaus (Pfarrer Pio Reinprecht), Röthis und Weiler (Pfarrer Marius Ciobanu), Batschuns, Laterns mit Innerlaterns (Pfarrer Placide Ponzo), sowie Sulz und Viktorsberg (Pfarrer Cristinel Dobos). Pfarrer Felix Zortea wird in der Funktion eines Pfarrprovisors nächstes Jahr die Gemeindeleitung in Dafins übernehmen, bevor Dafins die Seelsorgeregion komplettiert.

Bischof Elbs bedankte sich bei allen Engagierten für das Engagement, das Verantwortungsbewusstsein und die investierte Zeit für die Zukunft der Pfarrgemeinden.