Röthis konnte Schulden weiter reduzieren

Vorarlberg / 03.07.2019 • 14:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit der Reduzierung der Schulden sinkt auch die Pro-Kopf-Verschuldung auf lediglich 685 Euro. MÄSER

Gemeinde schloss Jahr 2018 wirtschaftlich erfreulich ab.

Röthis Die Gemeindevertretung von Röthis hat den Rechnungsabschluss 2018, der Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von rund 7,7 Millionen Euro ausweist, einstimmig beschlossen. Der Schuldenstand konnte reduziert werden.

Ausgabenseitig waren die größten Posten auch im vergangenen Finanzjahr wiederum die Beiträge für den Sozialfonds mit 543.882 Euro, den Spitalfonds mit 339.846 Euro und die Landesumlage mit 301.678 Euro. Der Schwerpunkt der Investitionen lag in der Vorderlandgemeinde im vergangenen Jahr eindeutig auf dem Bereich Infrastruktur. Die Erneuerung der Wasserleitungen schlägt mit rund 786.000 Euro zu Buche.

Weitere große Investitionen wurden im Bereich der Spielplätze mit 74.936 Euro getätigt, für das Vorderlandhus wurden 82.181 Euro aufgewendet und in den öffentlichen Verkehr flossen 81.366 Euro. Dazu wurden in die Schulen (VS, VMS, ASO, Poly) 327.122 Euro und den Kindergarten 172.408 Euro investiert.

Kein Darlehen erforderlich

Erfreulich ist die Tatsache, dass die tatsächliche Entnahme aus der Haushaltsausgleichsrücklage mit etwa 541.000 Euro deutlich geringer als geplant ausgefallen ist und auch eine im Voranschlag vorgesehene Darlehensaufnahme in Höhe von 300.000 Euro nicht erforderlich war. Der Schuldenstand der Gemeinde konnte sogar um rund 150.000 Euro auf ca. 1,4 Millionen Euro reduziert werden. Somit ist die Pro-Kopf-Verschuldung auf lediglich 685 Euro gesunken. MIMA