Kommentar: Klaus Hämmerle über den Eröffnungstag der Gymnaestrada

07.07.2019 • 17:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Meteorologen landeten mit ihrer Vorhersage zum Wetter für die geplante Eröffnung leider eine Punktlandung. VN/STEURER

Petrus kannte zur Eröffnung des Weltturnfestes keine Gnade. Dem positiven Geist der Teilnehmer konnte das nichts anhaben.

Die Gymnaestrada kommt. Damit ist es jetzt vorbei. Die Gymnaestrada ist da. Eröffnungstag, große Eröffnungsfeier, Show, Hymnen, Farben, Massen. . . Denkste! Die Gymnaestrada wollte da sein. Doch dann war sie wieder weg. Zumindest in Dornbirn auf der Birkenwiese. Petrus legte im Vergleich zu 2007 noch ein Schippe drauf. Damals bescherte er zum Auftakt der Eröffnungsfeier auch Regen, aber danach ließ er die Sonne scheinen und alle glücklich sein. Dieses Mal kannte er keine Gnade. Die Veranstalter ernteten zuerst etwas Kopfschütteln, nachdem sie die Eröffnungsfeier zu einem Zeitpunkt absagten, als ihnen noch die Sonne ins Gesicht schien.

Donner, Blitz und Regengüsse kamen wie vorhergesagt. Zuschauer und Teilnehmer mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Das ist mehr als ärgerlich für jene, die jahrelang an der Vorbereitung zum Event gearbeitet haben. Aber für die Veranstaltung als Ganzes? Nein! Die Gymnaestrada lebt von ihrer Leichtigkeit und Fröhlichkeit. Die kann ein Sturm nicht einfach wegblasen. Die Menschen, die daran teilnehmen dürfen, stehen nicht unter Stress. Sie werden getragen von einem Geist, der seinesgleichen sucht. Dieser Geist war auch gestern bereits spürbar. Die Heiterkeit ließ sich an Bushaltestellen genauso nieder wie in den Quartieren oder auf den Außenbühnen.

Petrus kann auch heute noch einmal lästig sein. Aber er wird den Gymnaestrada-Geist nicht besiegen können. Und auch die Sonne sollte spätestens am Dienstag wieder die Oberhand gewinnen.