Lukas Schwärzler brachte mit „Ohne dich“ erste Single heraus

Vorarlberg / 18.07.2019 • 09:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Schwärzler arbeitet bereits an den nächsten Produktionen. VN/JLO

Song erzählt von der Liebe. „Ich versuche auch immer, einen gewissen Witz miteinzubauen“ , sagt Schwärzler.

STallehr Der Vorarlberger Musikmarkt ist um ein kleines Meisterwerk reicher. Lukas Schwärzler, in der Musikszene auch als „Lou“ bekannt, brachte mit „Ohne dich“ seine erste Single heraus. Weitere sollen folgen.

„Ich wollte schon als kleiner Bub Gitarre lernen. Damals war das aber zu teuer und ich startete vorerst mit Tenorhorn durch“, erzählt der Lou von den Anfängen seiner Musikkarriere. Mit zwölf Jahren aber ließ sich der Vollblutmusiker nicht mehr bremsen: Er besuchte verschiedene Kurse, übrigens auch bei Hannes Mäser von Saitensprung, auch intensives Eigenstudium peppten sein Können auf. Dem Instrumentalunterricht folgte die Bandkarriere, vorerst bei „Cube“. „Jetzt spiele ich bei ‚Wortabfall‘“, informiert der 25-Jährige und ergänzt: „Anfangs war es nur eine Band, heute gibt es Wortabfall Radio und Wortabfall Studio.“

Hinter dem inzwischen gewachsenen Begriff Wortabfall steckt dabei auch die Geschichte einer langen Freundschaft. „Angefangen hat alles mit Marco Hartmann, Marcel Hinterreiter, Teddy (will so genannt werden) und mir“, erzählt Schwärzler, auch von den ersten Proberäumen: „Wir konnten glücklicherweise Räumlichkeiten von Zech Kies günstig mieten.“ Schnell wuchs die Ausstattung, der Schalldämmung folgte eine Couch, dann eine sehr große – zu große – Couch, dann wieder eine kleinere Couch und letztlich ein Akustikboden sowie eine moderne Mischanlage. Aus dem Proberaum war ein professionelles Studio entstanden.

„Wir haben eigentlich alles selber gemacht, oder besser gesagt Marco und Marcel“, erzählt der gelernte Maschinenbautechniker weiter. „Marco ist als Elektriker für die gesamte Technik zuständig. Marcel ist Zimmermann und baute uns einen Tisch, zog Zwischenwände ein.“ Doch schon bevor die moderne Studioausstattung im Jänner 2019 fertig geworden war, half die Bande jungen Musiktalenten bei der Produktion ihrer ersten Alben und Singles. Das begeisterte Lukas Schwärzler so sehr, dass er sich so richtig in die Tonstudioarbeit hineinkniete. „Dann kam der Zeitpunkt, an dem ich hier meine eigene Musik produzieren wollte“, so Lou. Mit Hintegrund: Er war bereits fleißig am Musizieren und auch Komponieren.

„Mit ‚Ohne dich‘ hatte ich dann im Frühjahr die passende Melodie zum Durchstarten gefunden“, erzählt Lou und weiter: „Der Text folgte und meine erste eigene Single war perfekt.“ Und wovon erzählt der Song? Von der Liebe. „Ich habe ein Pärchen gesehen, das sich gestritten hat und sich dann trennte“, erinnert sich Lou an die zündende Idee. „Lustigerweise hat mich dieselbe Situation kurz danach selbst eingeholt“, erzählt er weiter und lacht dabei. „Seither versuche ich mit meinen Liedern, verschiedene Phasen der Liebe zu umschreiben.“ Das lässt auf kommende Projekte hoffen, an denen er, wie er bestätigt, auch bereits sein Musikerherzblut investiert. Im Herbst soll auch ein erstes Album folgen.

Witz in der Liebe

„Bei meiner Musik spielt aber nicht nur die Liebe eine Hauptrolle. Ich versuche auch immer, einen gewissen Witz miteinzubauen“, erzählt Lou von einem versteckten Easter-Egg im Youtube-Video zu „Ohne dich“.

Der Musiker möchte dabei allen Menschen danken, die ihn auf seinem Musikerweg begleitet und unterstützt haben, vor allem auch bei der ersten eigenen Radiosendung bei Proton. Das war übrigens auch jener Ort, an dem aus Lukas Schwärzler „Lou“ wurde. „Alle hatten bereits einen Spitznamen und da ich zu den Treffen direkt von der Arbeit mit einer Arbeitshose kam, nannten sie mich gleich „Dirty Lou“, erzählt Schwärzler. Heute, ohne die Arbeitshose, ist er nur noch der Lou.

Lukas Schwärzler

ist Musiker und startet im Sommer mit seiner ersten Single  „Ohne dich“ durch.

Geboren 10. November 1993

Beruf gelernter Maschinenbautechniker

Familienstand ledig

Hobbys Musik, Gitarre, Klavier, Basteln, Tonstudio, Radiosendung auf Proton