Umweltfreundliche Unkrautvernichtung in Vorderlandgemeinden

Vorarlberg / 18.07.2019 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit dem Infrarotgerät kann Unkraut giftfrei vernichtet werden. GEMEINDE/FRITZ

Weiler, Klaus und Sulz vernichten Beikraut künftig mit Infrarot statt mit Chemie.

Weiler Gerade bei der Pflege von Flächen bei Spielplätzen, Friedhöfen, Gehwegen und Straßen wurde in der Vergangenheit mitunter zum Zweck der Unkrautvernichtung auch zu problematischen Stoffen wie zum Beispiel Glyphosat gegriffen. Nachdem im April im Vorarlberger Landtag beschlossen wurde, den Verkauf von Glyphosat an Privatpersonen zum Zwecke des Gebrauchs in Haushalt und Garten landesweit zu verbieten, verzichten mittlerweile auch zahlreiche Gemeinden freiwillig auf dieses Giftmittel – und Hunderte Vorarlberger Bauern machen bereits vor, dass Landwirtschaft auch ohne Glyphosat funktionieren kann.

Infrarot lässt Unkraut absterben

Nun haben auch Weiler, Klaus und Sulz ein Zeichen gesetzt. Gemeinsam haben die drei Vorderlandgemeinden ein Infrarotgerät angeschafft, das den unliebsamen Gewächsen das Eiweiß entzieht und sie absterben lässt. „Eine große Erleichterung für unsere Mitarbeiter. Diese Maßnahme ist ein wesentlicher Beitrag für unsere Umwelt und trägt zur Sensibilisierung für den achtsamen Umgang mit den uns anvertrauten Flächen bei“, freut sich auch Weilers Bürgermeister Dietmar Summer, der bei dieser Gelegenheit an die Bevölkerung appelliert, in ihren Gärten bunte Nahrung für Bienen und Insekten zu pflanzen. MIMA