Auf Dreck folgt Luxus

Vorarlberg / 07.08.2019 • 18:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Alpenhotel Montafon in Schruns präsentiert sich derzeit als imposante Baustelle. VN/Lerch
Das Alpenhotel Montafon in Schruns präsentiert sich derzeit als imposante Baustelle. VN/Lerch

Alpenhotel Montafon in Schruns wird bis Herbst 2020 gehörig aufgemöbelt. 24 Mill. Euro werden investiert.

Schruns „Der Luxus des Einfachen“ lautet das Credo im Alpenhotel Montafon. Das derzeit laufende Bauprojekt des Tourismusbetriebs in Schruns gestaltet sich jedoch alles andere als einfach, ganz im Gegenteil. Die aufwendigen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen stellen eine große Herausforderung dar, wie Gastgeber Sebastian Reininger (36) gegenüber den VN bestätigt.

Das 4-Sterne-Superior-Hotel wird gleich um zwei neue Gebäudetrakte reicher. Während an der Silvrettastraße ein zweigeschoßiger Zubau entsteht, wird am Fratteweg ein viergeschoßiger Gebäudekomplex an den Bestand angedockt. Insgesamt kommen 2500 Quadratmeter an bebauter Fläche hinzu. Entsprechend imposant präsentiert sich das Hotelareal, das Anfang Juni von den Bauarbeitern in Beschlag genommen wurde.

93 zusätzliche Betten, ein 1500 Quadratmeter großer SPA-Bereich, die Erweiterung von Tiefgarage, Küche, Restaurant und Bar, eine neue Rezeption samt Büroräumlichkeiten, die Errichtung von zwei Seminarräumen, ein neuer Skiraum sowie die komplette Umgestaltung des Innenhofs stehen auf dem Bauplan. „Darüber hinaus wird der bestehende SPA zu einem Familien-SPA umgestaltet und sämtliche Bestandszimmer renoviert“, ergänzt Reininger.

Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 24 Millionen Euro. Bis zum Herbst 2020, so der ehrgeizige Bauplan,  sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und der Hotelbetrieb, dann als Ganzjahresbetrieb, wieder aufgenommen werden. „Die Umbaumaßnahmen zielen darauf ab, auch mehr für die Einheimischen anbieten zu können“, versichert der Hotelchef. „Restaurant, aber auch Wellness- und Fitnessbereich werden künftig auch unseren heimischen Gästen zur Verfügung stehen.“ Damit die individuelle Betreuung der Gäste auch nach der Hotelerweiterung nicht zu kurz kommt, wird das Personal von 35 auf 70 Mitarbeiter aufgestockt.

Mit dem bisherigen Bauverlauf zeigt sich Reininger durchwegs zufrieden. „Bisher läuft alles nach Plan. Wenn es so weitergeht, können wir im September bzw. zum Jahresende die Fertigstellung der Rohbauten feiern“, ist der Hotelier zuversichtlich. VN-JS