Akute Eisschlaggefahr am Piz Puin

Vorarlberg / 13.09.2019 • 12:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eingefärbte Gefahrenbereiche am Piz Puin: Ansicht beim Aufstieg. Gemeinde Gaschurn

Der Zu- und Abstieg zu Vorarlbergs höchstem Berg ist derzeit sehr riskant.

Gaschurn Die Gletscher gehen zurück, so auch in der Silvretta. Das führt dazu, dass es immer wieder zu Eisabbrüchen im Gletscherbereich kommt. Da es sich um hochalpines Gelände handelt und es in der Eigenverantwortung der Alpinisten liegt, wo sich diese bewegen, wird hiermit auf die Gefahr von Eis- und Steinschlag hingewiesen. Nicht nur in diesem Bereich, sondern generell ist aufgrund der klimatischen Veränderungen im Hochgebirge mit alpinen Gefahren zu rechnen.

„Grundsätzlich kann ich nur empfehlen, dass Touren in diesem Bereich in Begleitung eines Bergführers unternommen werden“, so der Bürgermeister Martin Netzer. Im Bereich des Zustiegs zum Piz Buin bzw. des Abstiegs von diesem ist eine solche Gefahr sehr präsent. Hier droht ein Teil des „Eisbalkons“ abzubrechen.

Augenscheinliche Gefahrenzonen sind die eingefärbten Bereiche auf den Bildern mit folgender Bedeutung:

Orange: Gefahr. Kein unnötiger Aufenthalt, Abbruchbereich beobachten und schnell passieren.

Rot: Akuter Gefahrenbereich, nicht betreten.

Grün: Ungefährer Verlauf des Anstiegs.

Gefahrenbereiche: Ansicht von der Wiesbadener Hütte.
Gefahrenbereiche: Ansicht von der Wiesbadener Hütte.