Für alle Notfälle bestens gerüstet

Vorarlberg / 05.10.2019 • 11:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Beeindruckend: Die ganze Bandbreite an Equipment des Rettungstransportwagens inklusive den „Herzstücken“ – den RettungssanitäterInnen.  O. LERCH

Der Rettungstransportwagen (RTW) des Roten Kreuzes ermöglicht die perfekte Patientenversorgung.

Hohenems Irgendwo und irgendwann heulen in Vorarlberg täglich die Sirenen. Unfälle, Schlaganfälle, Kreislaufstörungen oder Krankentransporte halten die Rettungskräfte des Roten Kreuzes (RK) rund um die Uhr in Atem. Doch sie sind bestens darauf vorbereitet. Auf jeden Nofall. Fachlich und auch, was das technische Equipment in ihren Einsatzfahrzeugen betrifft. Legt man beispielsweise die Gerätschaft eines einzigen Rettungstransportwagens (es gibt davon 40 in Vorarlberg) auf dem Boden aus, nimmt das einige Quadratmeter an Fläche ein, wie unser XXL-Bild eindrücklich zeigt.

Das Equipment reicht vom einfachen Feuerlöscher bis hin zu notwendigen medizinischen Utensilien wie Defribillator, Verbandsmaterial, Bergetüchern, Tragbahren und Medikamenten.

Die RK-Dienststellenleiter von Hohenems und Feldkirch: Bertram Märk, Paul Kräutler und Landesrettungskommandant Werner Meisinger. (v. li.)
Die RK-Dienststellenleiter von Hohenems und Feldkirch: Bertram Märk, Paul Kräutler und Landesrettungskommandant Werner Meisinger. (v. li.)

Landesrettungskommandant Werner Meisinger, Bertram Märk (RK-Dienststellenleiter Hohenems) und Paul Kräutler (RK-Dienststellenleiter Feldkirch) erläutern Equipment und Einsatzfunktion des RTW neuester Generation: „Unser Rettungswagen ist rund um die Uhr mit mindestens zwei Mitarbeitern und einem auszubildenden Sanitäter besetzt und wird für die verschiedensten Notfälle in unseren Einsatzgebieten eingesetzt.“

Sanitäter mit Notkompetenz

Eines der wichtigsten Anliegen ist dabei die perfekte Versorgung der Patienten. Durch die Besetzung des Rettungstransporters mit  Notfallsanitätern mit Notkompetenz ist in den Einsatzgebieten die Anwesenheit eines Notarztes in den meisten Fällen nicht erforderlich. Sollte ein Patient dennoch derart schwer verletzt, erkrankt oder vergiftet sein, dass die Behandlung durch einen Notarzt geboten scheint, sind die Mannschaften perfekt aufeinander abgestimmt und das Notztarztteam kann dann auf die Mannschaft des Rettungswagens zählen.