Missbrauchsverdacht gegen Höchster Schuldirektor

Vorarlberg / 07.10.2019 • 06:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. SOHM

Schulleiter sitzt in Untersuchungshaft. Vorfälle fanden im privaten Umfeld statt.

Höchst Wenn am Samstag die Eltern einer Schule kurzfristig zu einem Elternabend am Sonntag eingeladen werden, muss etwas Außergewöhnliches vorgefallen sein. So geschehen für die Eltern der Schulstube, einer Montessori-Volkschule in Höchst. Sie haben erfahren, dass ihr Schulleiter in U-Haft sitzt, weil gegen ihn Verdacht des Kindesmissbrauchs bestehen soll. Es soll sich allerdings im privaten Umfeld ereignet haben, in der Schule selbst sei nichts vorgefallen.

Die Kriminalpolizei ermittle bereits, heißt es weiter. Der Schulleiter (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) sei bereits suspendiert worden und befinde sich seit Mitte der vergangenen Woche in Untersuchungshaft. Beim Elternabend herrschte natürlich allgemeine Betroffenheit, heißt es am Sonntagabend. Die Schulverantwortlichen hätten jedoch glaubhaft versichert, dass sich die Vorfälle nicht im Schulumfeld ereignet hätten, sondern im privaten Umfeld des Schulleiters.

Nähere Details waren am Sonntag vorerst nicht bekannt. Vorarlbergs Medien wurden am Sonntag zu einer Pressekonferenz „aus aktuellem Anlass“ eingeladen, die heute, Montag, um 15 Uhr stattfindet. Worum es dabei geht, wollte man auf VN-Nachfrage nicht erklären, man könne leider keine Details bieten. Es dürfte sich freilich um den vorliegenden Fall handeln. Auf der Homepage der Schule scheint der Name des Leiters jedenfalls nicht mehr auf. Die Seite mit dem Team wurde vollständig vom Netz genommen.