Bludenz: Hunderte Liter Diesel ausgelaufen

Vorarlberg / 09.10.2019 • 16:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Feuerwehr Bludenz, das Wasserwerk Bludenz und der Abwasserverband Ludesch setzten Sofortmaßnahmen. FEUERWEHR BLUDENZ

Umweltalarm führte zu Großeinsatz bei der Fohrenburg-Brauerei.

Bludenz Am Mittwochmorgen gegen 6.15 Uhr betankte ein Treibstofflieferant den Dieselkraftstofftank der Fohrenburg-Brauerei in Bludenz. Während des Tankvorgangs kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem technischen Gebrechen: Die Verschraubung des Tankstutzens öffnete sich, mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff traten aus und verteilten sich auf dem asphaltierten Firmengelände.

Tankwart übergossen

Der Tankwart wurde bei seinen Versuchen, den Schlauch wieder beim Tankstutzen anzubringen und das Leck zu stopfen, komplett mit Dieselkraftstoff übergossen. Er blieb jedoch unverletzt. Die mittlerweile eingetroffene Bludenzer Feuerwehr und Mitarbeiter des Wasserwerks Bludenz sowie der Abwasserverband (ARA) Ludesch setzten die notwendigen Sofortmaßnahmen, um eine Gefährdung der Umwelt zu vermeiden.

Der ausgelaufene Diesel wurde mit Ölbindemitteln gebunden.
Der ausgelaufene Diesel wurde mit Ölbindemitteln gebunden.

Der Feuerwehr Bludenz war sofort klar, dass sämtliche Kanäle abgedichtet werden mussten, der ausgelaufene Diesel wurde mit Ölbindemitteln gebunden. Weiters wurden die Kanalschächte mit Abdichtkissen gesichert, womit verhindert werden konnte, dass Diesel ins Gewässer gelangte. Der Betrieb in der Brauerei musste für die Dauer des Einsatzes eingestellt werden. Die Bludenzer Feuerwehr, die mit rund 30 Personen im Einsatz war, verbrauchte mit 70 Säcken bzw. 1400 Kilo Ölbindematerial ihr gesamtes Ölwehrmaterial. Der Einsatz konnte nach etwa vier Stunden beendet werden.