Kaufmann über die Flüchtlingskrise in Dornbirn: „Wir waren kurz davor, dass die Stimmung kippt“

Vorarlberg / 28.10.2019 • 10:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Im VN-Podcast spricht Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann über die Zeit, als Roma und Flüchtlinge in Dornbirn angekommen sind. „Das wurde immer verwechselt“.

Dornbirn Dornbirn ist mit knapp 50.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und als solche von der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 besonders betroffen gewesen. Viele Asylwerber kamen in Dornbirn unter, in der Messehalle gab es ein temporäres Großquartier, in der Bildgasse eines, das länger bestand. Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann erinnert sich im Gespräch mit der VN-Woche an diese Zeit und die Schwierigkeit, als zeitgleich Romafamilien zuwanderten. „Das wurde immer verwechselt. Es war eine harte Zeit“, blickt sie zurück. „Wir waren kurz davor, dass die Stimmung kippt.“ Aber es sei gut gelungen, die Balance zwischen Menschlichkeit und Ordnung zu schaffen.

Außerdem in der Folge: VN-Journalist Gerhard Sohm berichtet über die Serie „Mordsgeschichten“ mit dem pensionierten Kripo-Chef Norbert Schwendinger. Er blickt auf die brisantesten Mordfälle der letzten Jahre zurück.