Lustenauer Lied bei „Sounds of Children’s Rights“-Konzert

Vorarlberg / 14.11.2019 • 16:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Große Bühne für die junge Band „Why“. VV

Mit „Why“ treten sechs begabte Jugendliche bei „Sounds of Children’s Rights“ in Wien auf.

lustenau Ida Intemann besucht die zweite Klasse der Musikmittelschule in Dornbirn und ist eine kreative junge Dame. Hat die Elfjährige doch schon beim diesjährigen ORF-Wettbewerb „Singa, wia dr Schnabl gwachsa isch“ mit einem eigenen Song aufhorchen lassen. „Gib niemôls uuf!“ hieß es damals und begleitet wurde sie von ihrer Band „Rock Kids“. Neben der schulischen Ausbildung nimmt Ida im Jazzseminar der Rheintalischen Musikschule Gesangsunterricht. Im Gitarrenspiel bildet sie sich inzwischen an der Musikmittelschule weiter, doch ihr ehemaliger Gitarrenlehrer, Bernhard Schaunig, kam auf sie mit der Idee zu, an einem internationalen Kompositionswettbewerb teilzunehmen.

Ida Intemann komponierte das Lied „Wieso“.
Ida Intemann komponierte das Lied „Wieso“.

Anlässlich des diesjährigen Jubiläums „30 Jahre Kinderrechtekonvention“ veranstaltet das Bundeskanzleramt, Sektion Familien und Jugend, in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst und UNICEF Österreich, den internationalen Kompositionswettbewerb „Sounds of Children’s Rights“. Zur Teilnahme zugelassen sind Komponistinnen und Komponisten der Altersklassen 10 bis 14 Jahre oder 15 bis 18 Jahre. Erstere müssen nach dem 15. Juli 2001 geboren sein. Mit dem Werk sollten entweder die Kinderrechtekonvention als Ganzes, ein einzelnes oder mehrere Kinderrechte-Themen nach freier Wahl mit musikalischen Mitteln beschrieben werden. Das Interesse der Mittelschülerin war geweckt und innerhalb von drei Stunden setzte sie einen Gedankenblitz in einen Text und bald darauf in eine Melodie um. „Wieso“ heißt ihr Lied, in welchem sie an alle appelliert, sich zu wehren, sich für seine Rechte einzusetzen, egal, was er oder sie für Aufgaben hat. „Du kannst dich wehren, sei mutig und trau dich, du kannst dich wehren, du hast Kinderrechte!“ heißt es in dem Song der jungen Lustenauerin.

Auftritt im Konzerthaus

Und siehe da – es hat geklappt! Dank der Unterstützung des Musiklehrers Schaunig gelang es Ida, eine vierköpfige Band (Aileen Miller, Jakob Defranceschi, Patrizia Grabher und Sinema Tamer) zur Teilnahme zu gewinnen und ihre Mitschülerin Johanna Hofer stellte sich als zweite Sängerin zur Verfügung. Nachdem sie ein Demovideo ans Kanzleramt geschickt hatten, kam bald darauf die Einladung zum Preisträgerkonzert ins Haus geflattert, denn die hochkarätige Jury hatte die Gruppe „Why“ unter die Finalisten gereiht. Am 15. November um 18 Uhr ist der große Auftritt im Berio-Saal des Wiener Konzerthauses – und da heißt es: Daumen drücken! vv