Causa Häusle geht in die Endphase

Vorarlberg / 15.11.2019 • 17:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Richter Guntram Fischer (l.) und Andreas Böhler (Vorsitz) führen den Prozess rund um den Umweltskandal. SAMS

Die Urteilsverkündung ist für 28. November geplant.

Christiane Eckert

Feldkirch Nur noch knapp zwei Wochen trennen die neun Angeklagten im Prozess um den Umweltskandal bei Häusle von der Urteilsfällung. Anvisiert ist die Verkündung der Entscheidung für den 28. November. Da auf etliche Zeugen verzichtet wurde und immer wieder Zeitreserven eingeplant wurden, geht das Verfahren nun ohne Zeitstress in die Endphase. Der vorsitzende Richter Andreas Böhler machte es allen Beteiligten, was den Ablauf betrifft, so angenehm wie möglich. Pausen und ausreichende Mittagszeiten wurden eingelegt und Puffertage angesetzt, falls es zeitlich eng wird. Ein derart großes Verfahren fordert auch vom Vorsitzenden ein Höchstmaß an Konzentration und Organisationstalent. Auch die Schöffen zeigten sich interessiert und stellten immer wieder selbstständig Fragen.

Am kommenden Dienstag steht nochmals die Frage „Mitarbeiterversammlung – was wurde dort gesprochen?“ im Mittelpunkt. Am Mittwoch wird der damals nachgefolgte Geschäftsführer Thomas Habermann im Zeugenstand erwartet, neben ihm nur noch wenige Personen, die befragt werden müssen. Auch der Punkt der Verbandsverantwortlichkeit der Firma Häusle ist eingeplant. Für den 21. November sind die Schlussplädoyers der Verteidiger und der Staatsanwältin angesetzt, dann zieht sich der Senat zur Beratung zurück. Das Urteil wird erst eine Woche später verkündet. Dann ist die Sache zumindest erstinstanzlich vorüber. Vorausgesetzt, es kommt nichts dazwischen.