40 Jugendliche programmieren ihr eigenes Browserspiel

Vorarlberg / 29.01.2020 • 10:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Spaß kommt bei den Code Base Camp-Teilnehmerinnen und Regine Kadgien während der Module ebenfalls nicht zu kurz.  VN/STEURER

Tiefere Einblicke in die digitale Welt bietet das dritte Code Base Camp.

schwarzach Das dritte Modul des Code Base Camp neigt sich dem Ende zu. Zu erkennen ist das an den Teilnehmern, die hochkonzentriert ihr Browserspiel namens „Breakout“ programmieren. „In den Modulen 2 und 3 sind noch fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Eifer dabei. Sie haben gelernt, wie man ein einfaches Browserspiel mit JavaScript selber programmieren kann“, fasst Studiengangsleiterin Regine Kadgien von der Fachhochschule Vorarlberg die letzten Module zusammen. Das Ergebnis präsentieren die 13- bis 16-jährigen Nachwuchsprogrammierer bei Russmedia in Schwarzach nach nur sieben Kursteilen vor ihren Eltern und weiteren Verwandten.

Im vergangenen halben Jahr konnten die Jugendlichen im Rahmen des Code Base Camps in die Welt des Programmierens und der Webentwicklung hineinschnuppern. Im Sommercamp und in den weiteren beiden Modulen, die bei Omicron bzw. Russmedia und in der Fachhochschule Vorarlberg stattfanden, lernen die Jugendlichen die Basics. „Im vierten Modul dürfen sie wieder sehr kreativ sein und ihre eigenen Spielideen umsetzen. Ich bin schon sehr gespannt, ihre Projekte bei der Abschlusspräsentation vor Ostern zu sehen“, gibt Regine Kadgien einen Ausblick auf das letzte Modul.

In Zukunft investieren

Das dritte Code Base Camp, initiiert von Russmedia in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg, bietet den jungen Menschen nicht nur die Möglichkeit, einen Einstieg in die Welt der Digitalisierung zu bekommen, sondern auch für die berufliche Zukunft gerüstet zu sein. „Der Fachkräftemangel stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Deshalb bieten wir mit der FH Vorarlberg die ,Code Base‘ an, mit der wir das Interesse für Informatik wecken wollen“, erklärt Russmedia-Projektkoordinatorin Julia Lins. Das Camp trägt erste Früchte. Luka Crepuljarevic, der derzeit die Handelsschule besucht, möchte im Anschluss an die Schule eine verkürzte IT-Lehre machen. „Ich hoffe, das Code Base Camp-Zertifikat hilft mir dabei, eine Lehrstelle zu finden“, so der Harder. Der 16-Jährige hat dieses Angebot genutzt, da es „schwierig ist, sich in diesem Bereich selbst Wissen anzueignen“. Code Base Camp-Teilnehmer Dominik Natter hat vor, die HTL Dornbirn zu besuchen.

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Im Modul 3 habe ich die Grundstrukturen von Spielen kennengelernt. Interessant war auch, dass es so viele Möglichkeiten und viele Varianten gibt und man dann gleich am Endergebnis sein erlerntes Wissen sehen kann.<strong> Luka Crepuljarevic, 13, Hard</strong>
Im Modul 3 habe ich die Grundstrukturen von Spielen kennengelernt. Interessant war auch, dass es so viele Möglichkeiten und viele Varianten gibt und man dann gleich am Endergebnis sein erlerntes Wissen sehen kann. Luka Crepuljarevic, 13, Hard
Sehr gut gefallen hat mir, dass ich das Wissen, das ich bei den vorigen Modulen erworben hatte, jetzt mit dem Programmieren von Spielen auch praktisch anwenden konnte. Ich durfte außerdem entscheiden, wie mein Spiel ausschaut. <strong>Dominik Natter, 13, Götzis</strong>
Sehr gut gefallen hat mir, dass ich das Wissen, das ich bei den vorigen Modulen erworben hatte, jetzt mit dem Programmieren von Spielen auch praktisch anwenden konnte. Ich durfte außerdem entscheiden, wie mein Spiel ausschaut. Dominik Natter, 13, Götzis
Mir hat das Programmieren mit Java Script sehr gut gefallen. Cool war, dass wir viel zusammen gemacht haben und viel ausprobieren durften. Im Modul 3 hat mir auch gefallen, dass ich gelernt habe, wie ein Spiel aufgebaut wird. <strong>Stan Johler, 15, Alberschwende</strong>
Mir hat das Programmieren mit Java Script sehr gut gefallen. Cool war, dass wir viel zusammen gemacht haben und viel ausprobieren durften. Im Modul 3 hat mir auch gefallen, dass ich gelernt habe, wie ein Spiel aufgebaut wird. Stan Johler, 15, Alberschwende