15.000 Quadratmeter warten in Dornbirn ab Ende 2021 auf neue Nutzung

Vorarlberg / 30.01.2020 • 14:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In gut zwei Jahren soll der städtische Schlachthof abgebrochen werden. RHA

In knapp zwei Jahren ist der städtische Schlachthof endgültig Geschichte.

dornbirn Ende 2021 wird der Schlachthof endgültig zugesperrt. Bereits jetzt wird über eine neue Nutzung des Areals nachgedacht. Die Stadt hat jedenfalls große Pläne, denn inzwischen wurden bereits benachbarte Grundstücke dazugekauft. Somit steht jetzt immerhin eine zusammenhängende Fläche von rund 15.000 m2 für eine neue Nutzung zur Verfügung.

Stadtplanungsreferent Vizebürgermeister Martin Ruepp kann noch keine genaue Auskunft über die Art der zukünftigen Verbauung des Schlachthofareals geben: „Es gibt bereits Überlegungen, aber keine konkreten Pläne.“ Da der Schlachthof noch fast zwei Jahre in Betrieb ist, sei noch Zeit genug für intensive Planungen. Eignen würde sich das Grundstück in bester Lage vor allem für den Bau von Wohnungen, eventuell in Verbindung mit Büro- oder anderen Geschäftsflächen. Die Rede war auch schon einmal von der Errichtung eines Jugendhotels.

Im Fokus der Stadtplanung steht inzwischen die zukünftige Gestaltung des gesamten Bahnhofquartiers, zu dem auch rund 22.000 m2 städtischer Grund und Boden zählen. Gesucht wird auch die Zusammenarbeit mit privaten Investoren. Ein Beispiel ist der Bau einer Tiefgarage in unmittelbarer Bahnhofsnähe, an dem sich die Stadt unter Umständen beteiligen könnte.

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann will vor allem städtebaulich wichtige Grundstücke rund um den Bahnhof in die Planungen mit einbeziehen: „Mit der Erarbeitung eines Quartierentwicklungskonzepts für den Bahnhofbezirk werden speziell die Flächen des ehemaligen Paketpostamts und des ehemaligen Güterbahnhofs sowie das Areal des Schlachthofs aus städtebaulicher Sicht betrachtet.“

2021 ist Schluss

Der Beschluss der Stadtvertretung, den städtischen Schlachthof zu schließen, erfolgte bereits 2015. Inzwischen wird der Betrieb von einem privaten Unternehmen geführt. Ende 2021 ist aber endgültig Schluss. An diesem Termin wird nicht gerüttelt, stellt die Stadt klar. RHA