Gedanken zum Tag von Marina Moosbrugger: „Fels in der Brandung“

Vorarlberg / 19.03.2020 • 14:30 Uhr
Gedanken zum Tag von Marina Moosbrugger: „Fels in der Brandung“
VN/STIPLOVSEK

Die „Gedanken zum Tag“ erscheinen im Rahmen von #vorarlberghältzusammen und sind eine Kooperation der Diözese Feldkirch und den VN.

Gedanken zum Tag von Marina Moosbrugger, Krankenhausseelsorgerin:

Ein Fels in der Brandung

„Mein Vater bist du, mein Gott, der Fels meiner Rettung“, heißt es in Psalm 98. In unserer aktuellen Zeit, in der viel Unsicherheit und Angst da ist, sehnen sich viele Menschen nach so einem „Felsen“ – nach Beständigkeit, Stabilität, Sicherheit.

Für den Psalmbetenden ist Gott wie ein schützender, rettender Fels, bei dem er Zuflucht findet. Was sind deine Felsen im turbulenten Alltag? Worauf kannst du auch in unsicheren Zeiten bauen?

Jüngere und ältere Patienten im Krankenhaus kennen Angst und Unsicherheit im Blick auf ihre Zukunft oft schon seit Langem. Für sie ist der Coronavirus nicht die einzige, sondern eine zusätzliche Bedrohung.

Daher denke ich heute besonders an alle, die mit psychischen, körperlichen und chronischen Erkrankungen kämpfen. Ich bete heute besonders für jene Menschen, die im Hintergrund hart für unser Wohl arbeiten – für die Putzkräfte zum Beispiel, die sich jetzt noch mehr um Hygiene und Sauberkeit bemühen. 

Und ich wünsche uns allen, dass auch wir persönlich immer wieder Halt, Schutz und Geborgenheit in uns und in der Verbundenheit mit unseren Mitmenschen finden.

Marina Moosbrugger, Krankenhausseelsorgerin

Die „Gedanken zum Tag“ erscheinen im Rahmen von #vorarlberghältzusammen und sind eine Kooperation der Diözese Feldkirch und den VN.